07 May 2026, 22:27

121 neue Deutsche feiern ihre Einbürgerung in Marl mit Musik und Nationalhymne

Eine Menschenmenge in Hüten und Brillen steht vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, einige halten Fahnen und Schilder, darunter eines im Vordergrund, während Gebäude, ein Tor mit einer Statue und ein Himmel mit Seifenblasen im Hintergrund zu sehen sind.

121 neue Deutsche feiern ihre Einbürgerung in Marl mit Musik und Nationalhymne

121 Menschen erhalten deutsche Staatsbürgerschaft bei Feier in Marls Scharoun-Schule

Bei einer feierlichen Zeremonie in der Scharoun-Schule in Marl haben insgesamt 121 Menschen offiziell die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr die wachsende Vielfalt der Stadt, in der bereits Bewohner aus über 120 Nationen leben. Unter den Neubürgern waren in diesem Jahr besonders viele Menschen aus Syrien und der Türkei vertreten.

Eröffnet wurde die Feier mit Live-Musik des Pianisten Stephan Arnold und seiner Tochter Jule an der Violine. Ihr Auftritt gab den feierlichen Rahmen für die offizielle Übergabe der Einbürgerungsurkunden vor, die Matthias Ruettgardt, stellvertretender Leiter des Bürgerdienstes, an die neuen deutschen Staatsbürger überreichte.

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Allein in diesem Jahr wurden in Marl bereits 367 Personen eingebürgert. Davon stammen 204 aus Syrien, 35 aus der Türkei und 17 waren zuvor staatenlos. In der jüngsten Gruppe befanden sich 56 Syrer, 16 Türken sowie kleinere Gruppen aus Polen und Ägypten.

Nach der Urkundenübergabe erhielten die Neubürger Geschenke: eine Ausgabe des Grundgesetzes sowie eine Collage für Familien mit Kindern unter zwölf Jahren. In Reden wurden die Anwesenden ermutigt, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Den Abschluss bildete ein Gruppenfoto und das gemeinsame Singen der Nationalhymne.

Die neuen Bürger verstärken nun die Gruppe der rund 14.400 Marler mit Migrationshintergrund und bereichern das multikulturelle Stadtbild. Die Verantwortlichen hoffen, dass sie sich voll in das lokale Leben einbringen und die Gemeinschaft mitgestalten werden.

Quelle