240 Jahre Sparkasse Paderborn: Wie eine Leihkasse zur Milliarden-Bank wurde
Joseph Hölzenbecher240 Jahre Sparkasse Paderborn: Wie eine Leihkasse zur Milliarden-Bank wurde
Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter feiert in diesem Monat ihr 240-jähriges Bestehen. Die Bank, die 1786 als kleines Darlehenskassen-Projekt ihren Anfang nahm, verwaltet heute ein Vermögen von rund 12 Milliarden Euro. Aus diesem Anlass hat sie ein Sonderzinsangebot gestartet und eine große Gemeinschaftsinitiative für Mitarbeiter sowie lokale Projekte ins Leben gerufen.
Die Wurzeln der Bank reichen bis zum 13. März 1786 zurück, als sie als Leihkasse der Grafschaft Lippe gegründet wurde. Ihr ursprüngliches Ziel war bescheiden, aber wegweisend: Ersparnisse auch für Menschen mit geringem Einkommen möglich zu machen. Über die Jahrhunderte wuchs sie durch Fusionen mit 12 weiteren regionalen Sparkassen im Raum Ostwestfalen-Lippe zu ihrer heutigen Größe heran.
Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten erhalten alle 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen bezahlten freien Tag, um sich in lokalen Projekten zu engagieren. Zudem spendet die Bank 240.000 Euro an ihre angebundenen Stiftungen. Auch Kundinnen und Kunden profitieren: Für ausgewählte Konten gibt es zeitlich begrenzt einen Sonderzinssatz von 2,40 Prozent.
Das Jubiläum unterstreicht die lange Verbundenheit der Sparkasse mit der Region. Die Sonderkonditionen und Spendenaktionen sind Teil ihres kontinuierlichen Engagements für die lokale Gemeinschaft. Durch das ehrenamtliche Engagement der Belegschaft werden die Bindungen zu der Region, der sie dient, weiter gestärkt.