08 June 2026, 00:26

76-Jährige aus Isselhorst erhält Bundesverdienstkreuz für ihr Lebenswerk

Lebenswerk in Harmonie von Musik, Kultur und Humanität

76-Jährige aus Isselhorst erhält Bundesverdienstkreuz für ihr Lebenswerk

Ute Schallenberg, eine 76-Jährige aus Isselhorst, ist mit dem Bundesverdienstkreuz für ihr lebenslanges Engagement in den Bereichen Musik, Kultur und Gemeinschaft ausgezeichnet worden. Die Ehrung übernahm Landrat Sven-Georg Adenauer im Rahmen einer Feierstunde in Haus Kirchstraße 21. Bürgermeister Matthias Trepper würdigte ihren nachhaltigen Einfluss auf den Ortsteil und die gesamte Stadt.

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Schallenbergs Wirken begann bereits vor Jahrzehnten, als sie sich in den 1980er-Jahren für die Schaffung einer hauptamtlichen Kantorenstelle einsetzte. Durch ihr Engagement blieb die Kirchenmusik und das Konzertangebot in Isselhorst kostenneutral und für alle zugänglich. Im Laufe der Jahre sicherte sie so die Qualität und den Fortbestand der Kirchenmusik im Kreis Gütersloh.

Als 2020 jesidische Familien in Niehorst ankamen, unterstützte sie diese mit praktischer Hilfe. Zudem gründete sie einen kleinen Kinderchor, der den Neuankömmlingen durch Musik den Einstieg in die Gemeinschaft erleichterte. Darüber hinaus engagierte sie sich im Vorstand des Isselhorster Heimatvereins, wo sie durch kulturelle Initiativen Menschen zusammenführte.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrte ihre Verdienste mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Die Auszeichnung spiegelt ein Leben wider, das sich der Fürsorge für andere widmet – geprägt von Musik, Menschlichkeit und Gemeinschaftssinn.

Die Feierstunde würdigte Schallenbergs jahrzehntelanges Wirken, das von der Sicherung der Finanzierung für Kirchenmusik über die Unterstützung von Geflüchteten bis hin zur Stärkung des lokalen Zusammenhalts reicht. Ihr Einsatz hat in Isselhorst spürbare Spuren hinterlassen und trägt maßgeblich dazu bei, dass kulturelle und soziale Bindungen lebendig bleiben. Mit dem Bundesverdienstkreuz wird ihr anhaltendes Engagement für das Gemeinwohl offiziell gewürdigt.

Quelle