08 May 2026, 22:28

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen ihres Sparguthabens

Eine Frau in einem weißen Kleid hält eine Schüssel mit Essen in der Hand und steht vor einem schwarzen Hintergrund, mit einem Plakat "Union-Bank 8 Kriegsanleihe" dahinter.

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen ihres Sparguthabens

Eine Frau aus Heiligenhaus klagt gegen die Kreissparkasse Düsseldorf, um 98.000 Euro von ihrem Sparguthaben zurückzufordern. Die Bank beharrt darauf, dass das Konto nicht existiert – trotz jahrzehntelanger Kontoauszüge, die die Kundin als Beweis vorlegt. Nach monatelangem Streit kommt der Fall heute vor Gericht.

Der Konflikt begann im Mai 2024, als die Frau ihr Sparkonto bei der Bank auflösen wollte. Mitarbeiter lehnten ab mit der Begründung, es gebe keine Aufzeichnungen über das Konto. Sie hatte es 2003 über ihren verstorbenen Mann eröffnet, der einst bei dem Institut beschäftigt war.

Die Frau legte zahlreiche Kontoauszüge vor, einige bis zu 20 Jahre alt, der jüngste datiert von Februar 2024. Die Kreissparkasse Düsseldorf wies diese als Fälschungen zurück. Ihr Anwalt, Volker Kukorus, argumentiert, die Bank habe einen Fehler gemacht und halte das Geld nun zu Unrecht zurück.

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Da keine Einigung in Sicht war, reichte die Frau Klage beim Landgericht Düsseldorf ein. Der Prozess beginnt heute – sie wird auf die Freigabe der 98.000 Euro pochen, die ihr ihrer Meinung nach zustehen.

Das Gericht wird nun die Beweislage prüfen, darunter die Kontoauszüge der Klägerin und die Unterlagen der Bank. Die Entscheidung wird zeigen, ob die Frau ihr Erspartes zurückerhält oder ob die Position der Bank Bestand hat. Das Urteil könnte zudem Präzedenzfall für ähnliche Streitigkeiten um umstrittene Konten werden.

Quelle