Aachens Hangeweiher-Freibad gibt Containern ein zweites Leben nach der Sanierung
Joseph HölzenbecherAachens Hangeweiher-Freibad gibt Containern ein zweites Leben nach der Sanierung
Aachens Hangeweiher-Freibad nutzte zwei Sommer lang Container als Übergangslösung
Während der umfangreichen Sanierungsarbeiten setzte das Hangeweiher-Freibad in Aachen zwei Sommer lang auf eine provisorische Containerlösung. Die Stadt investierte rund 1,7 Millionen Euro in die türkisfarbenen Module, die Umkleidekabinen, Duschen und Personalräume beherbergten. Nun, da die Bauarbeiten kurz vor dem Abschluss stehen, erhalten die Container ein neues Einsatzgebiet in der Stadt.
Erstmals wurden die Container 2024 aufgestellt, um den Badebetrieb während der Sanierung aufrechterhalten zu können. In den folgenden zwei Sommern nutzten Hunderttausende Besucher die Einrichtungen. Innen boten die Module wichtige Infrastruktur wie Toiletten, Duschen, Umkleideräume und Büros für das Personal.
Mit dem Ende der Sanierungsphase wurden nun zehn der Container umgesetzt. Drei davon fanden an Aachener Sporteinrichtungen eine neue Verwendung als Umkleideräume. Ein weiterer wurde dem örtlichen Forstamt übergeben, wo er vorläufig als Büro und Umkleide dienen soll.
Die Bauarbeiten am Hangeweiher schreiten zügig voran – die Stadt strebt eine Fertigstellung bis zum 1. Mai 2026 an. Die Gesamtinvestition in den neuen Komplex beläuft sich auf etwa 6,8 Millionen Euro, wovon 1,48 Millionen Euro aus einem Bundesförderprogramm stammen.
Die verbleibenden Container werden eingelagert und für künftige Projekte vorgehalten. Die Stadt plant, sie bei anstehenden Baumaßnahmen oder anderen kommunalen Bedarfen wiederzuverwenden.
Dank der Containerlösung konnte das Freibad während der Sanierung geöffnet bleiben und Besucher in zwei gut besuchten Saisons empfangen. Nun kommen die umgenutzten Module anderen städtischen Aufgaben zugute. Nach Abschluss der Arbeiten wird der modernisierte Hangeweiher-Komplex Schwimmern und Personal verbesserte Einrichtungen bieten.






