23 May 2026, 22:36

Altana hält Kurs: Stabile Halbjahreszahlen trotz globaler Industrieherausforderungen

Altana setzt sich weiterhin von der Branchenentwicklung ab

Altana hält Kurs: Stabile Halbjahreszahlen trotz globaler Industrieherausforderungen

Altana verzeichnet stabile Finanzzahlen für das erste Halbjahr 2025

Der Spezialchemiekonzern Altana hat für die ersten sechs Monate des Jahres 2025 stabile Finanzkennzahlen gemeldet: Umsatz und operatives Ergebnis entsprachen dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig trieb das Unternehmen seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten weiter voran und investierte 109 Millionen Euro in Innovationen – das entspricht 7 Prozent des Gesamtumsatzes im Berichtszeitraum.

Die Sparte Elantas, die Isoliermaterialien für die Elektroindustrie herstellt, verzeichnete ein organisches Wachstum von 7 Prozent. Altana beansprucht in diesem Segment eine führende Position, gestützt auf Produktinnovationen und enge Kundenbeziehungen. Die Strategie des Konzerns basiert auf lokaler Präsenz, hohen Forschungsausgaben und gezielten Übernahmen, um das Portfolio an Speziallösungen auszubauen.

Finanziell hielt Altana eine EBITDA-Marge von knapp 18 Prozent. Die USA und China steuerten jeweils 18 Prozent zum Umsatz bei, Deutschland 10 Prozent. Trotz der stabilen Entwicklung wies Finanzvorstand Stefan Genten auf die übergeordneten Herausforderungen für die europäische Industrie hin.

Genten betonte, wie wichtig es sei, die Grundstoffproduktion in Europa zu erhalten, um die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten zu sichern. Gleichzeitig warnte er, dass Innovationen allein nicht ausreichen würden, wenn die industrielle Nachfrage weiter sinke. Die Gefahr einer Deindustrialisierung dürfe nicht unterschätzt werden, so Genten.

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Die Halbjahresergebnisse von Altana spiegeln einen ausgewogenen Ansatz wider: stabile Erträge bei gleichzeitig hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung. Der Fokus auf Spezialchemie und Kundennähe bleibt zentral für die Unternehmensstrategie. Gleichzeitig bestehen weiterhin Sorgen um die industrielle Zukunft Europas – Führungskräfte fordern Maßnahmen, um Schlüsselbranchen zu schützen.

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