03 April 2026, 16:47

Aus Gasspeicher wird nachhaltiges Gewerbegebiet in Dormagen

Plakat mit der Aufschrift "Fast 10,5 Millionen neue Geschäftsanträge in 2021 und 2022" mit einem Brett, das von einem Seil im Vordergrund hängt, und einem Gebäude mit einer Pflanze im Hintergrund.

Aus Gasspeicher wird nachhaltiges Gewerbegebiet in Dormagen

Aus einem ehemaligen Gasspeicher in Dormagen entsteht ein modernes Gewerbegebiet

Nach monatelangen Sanierungsarbeiten ist das fast vier Hektar große Gelände am Zinkhüttenweg nun entwicklungsbereit. Vertreter der Stadt und Investoren haben kürzlich den Fortschritt des Projekts begutachtet – ein wichtiger Schritt, um dem lokalen Bedarf an Gewerbeflächen gerecht zu werden.

Die Hagedorn Group hatte das Areal im Herbst 2024 erworben. Seitdem wurden belastete Böden gereinigt, alte Gasspeicheranlagen zurückgebaut und das Gelände für Neubauten vorbereitet. Die Sanierungsmaßnahmen sind nun weitgehend abgeschlossen.

Die Stadtmarketinggesellschaft SWD hatte gemeinsam mit der GDD Development GmbH die Hagedorn Group als Investor gewonnen. Am Dienstag, den 11. November, besuchte Bürgermeister Erik Lierenfeld zusammen mit Vertretern beider Unternehmen die Baustelle. Er bezeichnete das Vorhaben als entscheidend, um dringend benötigte Gewerbeflächen in der Region zu schaffen.

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Geplant sind Gewerbehallen mit Größen zwischen 5.000 und 20.000 Quadratmetern. Die Vermarktung der Flächen hat bereits begonnen; mit dem Baubeginn wird etwa ein Jahr nach Unterzeichnung der Mietverträge gerechnet. Die neuen Gebäude sollen den Gold-Standard des Deutschen Nachhaltigkeitsrats für Bauen (DGNB) erfüllen.

Alexander Emde, Leiter der Projektentwicklung bei der Hagedorn Revital GmbH, betonte die Vorteile der Nachnutzung von Brachflächen. Interessierte Unternehmen können sich für weitere Informationen an Rainer Bertelsmeier, den Leiter des Gewerbeflächenmanagements bei der SWD, wenden.

Das revitalisierte Gelände wird nachhaltige Gewerbeflächen nach hohen Umweltstandards bieten. Mit dem Abschluss der Sanierung rückt das Projekt einen Schritt näher an die Deckung der wachsenden Nachfrage nach Gewerbestandorten in Dormagen. Die konkreten Bauzeiten hängen davon ab, inwieweit in den kommenden Monaten Mieter gewonnen werden können.

Quelle