Bayer Leverkusen kassiert historische 2:7-Klatsche gegen PSG in der Champions League
Joseph HölzenbecherBayer Leverkusen kassiert historische 2:7-Klatsche gegen PSG in der Champions League
Bayer Leverkusen erleidet schwere 2:7-Niederlage gegen Paris Saint-Germain in der Champions League
Die Mannschaft von Bayer Leverkusen hat in der Champions League eine herbe 2:7-Schlappe gegen Paris Saint-Germain kassiert. Für Trainer Kasper Hjulmand war es die erste Niederlage seit seinem Amtsantritt. Die Fans in der BayArena waren fassungslos, als die Hausherren in einer dramatischen siebenminütigen Phase vor der Halbzeit zusammenbrachen.
Die Partie begann ausgeglichen, mit einem 1:1 nach frühem Gegentreffer durch Leverkusen. Doch das Spiel kippte abrupt, als die deutsche Mannschaft innerhalb von nur sieben Minuten drei Gegentore hinnehmen musste und mit einem 1:4-Rückstand in die Pause ging. Aleix García erzielte beide Treffer für Leverkusen, doch seine Bemühungen reichten nicht aus, um die Wende einzuleiten.
Die defensiven Probleme wurden durch disziplinarische Ausfälle verschärft: Robert Andrich sah für Leverkusen die Rote Karte, während auch PSG-Spieler Illia Zabarnyi des Feldes verwiesen wurde. Trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit war der Schaden zu diesem Zeitpunkt bereits angerichtet.
Nach dem Schlusspfiff ertönte Peter Wackels Partyschlager Who Cares über die Stadionlautsprecher – ein seltsam anmutender Kontrast zur gedrückten Stimmung. Hjulmand bezeichnete das Ergebnis als „schmerzhaft“ und betonte die Notwendigkeit einer schnellen Aufarbeitung. Edmond Tapsoba pflichtete ihm bei und nannte die Leistung „enttäuschend“. García, sichtbar frustriert, entschuldigte sich bei den Fans für die deutliche Niederlage.
Nun richtet Leverkusen den Blick auf das nächste Spiel gegen den SC Freiburg. Die Mannschaft will sich nach der schwersten Niederlage unter Hjulmand rehabilitieren. Der Rückschlag in der Champions League lässt ihnen in den kommenden Partien kaum Spielraum für weitere Fehler.






