26 April 2026, 16:32

Bayern München triumphiere im DFB-Pokal – doch ein Schiedsrichter-Patzer sorgt für Diskussionen

Schiedsrichter spricht mit zwei Fußballspielern auf einem grünen Rasen, ein Spieler hält einen Fußball.

Bayern München triumphiere im DFB-Pokal – doch ein Schiedsrichter-Patzer sorgt für Diskussionen

Bayern München sichert sich mit 4:1 gegen den 1. FC Köln den Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale und beendet damit den Lauf der Außenseiter. Der Sieg fiel trotz eines umstrittenen Schiedsrichterfehlers, durch den ein reguläres Tor der Münchner fälschlicherweise gegeben wurde. Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisierte im Nachhinein die Leistung des Assistenten als "inakzeptabel".

Die Partie nahm eine entscheidende Wende, als Luis Díaz und Harry Kane für Bayern innerhalb von nur zwei Minuten trafen. Ihre schnellen Treffer brachten die Gastgeber klar in Front. Allerdings hätte Díaz' Tor aufgrund einer Abseitsstellung nicht zählen dürfen – ein Fehler, den die Unparteiischen übersahen.

Gräfe machte für den Patzer vor allem die mangelnde Konzentration des Schiedsrichterassistenten verantwortlich. Zwar wird in den frühen Runden des deutschen Pokals noch ohne Videobeweis (VAR) gespielt, doch rechtfertige dies keine derartigen Fehler, betonte er. Zwar hatte die Fehlentscheidung letztlich keinen Einfluss auf das Ergebnis, in einem knapperen Spiel wäre die Reaktion darauf jedoch weitaus heftiger ausgefallen, so Gräfe.

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Mit dem Sieg zieht Bayern nun ins Achtelfinale ein, wo der Videobeweis zum Einsatz kommt. Die Auslosung der nächsten Runde findet am 2. November statt.

Bayerns souveräner Erfolg besiegelt damit die Teilnahme an den letzten 16 des DFB-Pokals. Die Schiedsrichter-Kontroverse jedoch hat die Debatte über die Qualität der Spielführung in den frühen Wettbewerbsphasen neu entfacht. Im nächsten Durchgang soll der Videobeweis solche Fehler künftig verhindern.

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