Berliner Ensemble setzt auf 16 Neuinszenierungen und wachsende Zuschauerzahlen
Meinolf BarkholzBerliner Ensemble setzt auf 16 Neuinszenierungen und wachsende Zuschauerzahlen
Berliner Ensemble präsentiert Programm für die kommende Spielzeit mit 16 Neuinszenierungen
Das Berliner Ensemble hat seine Pläne für die anstehende Saison vorgestellt, die 16 neue Produktionen umfasst. Den Spielplan eröffnet Peter Handkes Der Schnee von gestern, der Schnee von morgen, ergänzt durch Stücke von Bertolt Brecht und Klaus Mann. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Theater mit knapp 230.000 Besuchern einen Zuwachs von rund 40.000 im Vergleich zur vorherigen Spielzeit.
Trotz finanzieller Herausforderungen hat das Ensemble sein Programm ausgeweitet. In der letzten Saison gab es 75 Vorstellungen mehr als im Vorjahr. Um ein größeres Publikum anzuziehen, wurden die letzten Proben als öffentliche Generalproben und Vorpremieren geöffnet.
Die neue Spielzeit bringt hochkarätige Adaptionen mit sich: Ulrich Rasche inszeniert Brechts Mutter Courage und ihre Kinder, während Frank Castorf Klaus Manns Mephisto auf die Bühne bringt. Zudem widmet sich Fritzi Wartenbergs Produktion Sorry, No Photo for You der Welt der Model-Castingshows.
Berlin festigt weiterhin seinen Ruf als kulturelles Zentrum und zieht damit mehr Besucher an. Der Status der Stadt als Tourismusmagnet kommt auch dem Theater zugute, das stabile Zuschauerzahlen hält. Mit 16 Premieren und einem erweiterten Spielplan will das Berliner Ensemble an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen. Die Mischung aus klassischen und zeitgenössischen Werken unterstreicht sein Engagement für vielfältiges Erzähltheater – und die wachsenden Besucherzahlen zeigen, dass diese Strategie aufgeht.






