25 April 2026, 08:46

Bochumer Forscher revolutionieren Wasserstoffproduktion mit Kreislaufwirtschaft für PEM-Elektrolyseure

Balkendiagramm, das die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstofftyp (2000–2040) zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Bochumer Forscher revolutionieren Wasserstoffproduktion mit Kreislaufwirtschaft für PEM-Elektrolyseure

Die Ruhr-Universität Bochum leitet eine neue Forschungsinitiative, um die Wasserstoffproduktion nachhaltiger zu gestalten. Das Projekt mit dem Namen CircuPEM konzentriert sich auf die Verbesserung der Kreislaufwirtschaft für PEM-Elektrolyseure – eine Schlüsseltechnologie für grünen Wasserstoff. Die Finanzierung in Höhe von rund 2,9 Millionen Euro stammt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Ziel von CircuPEM ist es, die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen zu verringern, indem die Wiederverwendung von Komponenten in PEM-Elektrolyseuren maximiert wird. Das auf drei Jahre angelegte Vorhaben soll zudem Abfall reduzieren und den Gesamtverbrauch an Ressourcen senken. Die Forscher verfolgen einen strukturierten Ansatz und teilen die Arbeit in drei Phasen ein: Analyse, Entwicklung und Bewertung sowie die Erarbeitung praktischer Handlungsempfehlungen.

An dem Projekt sind mehrere Partner beteiligt, darunter das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) und die Forschungsgruppe Advanced Systems Engineering der Universität Paderborn. Industriepartner wie Direct Matter GmbH und Heraeus Precious Metals GmbH & Co. KG bringen ihr Know-how in den Bereichen Materialien und Recycling ein.

PEM-Elektrolyseure spielen eine zentrale Rolle bei der Erzeugung von grünem Wasserstoff, einer entscheidenden Energiequelle für die Dekarbonisierung. Durch die Einbindung dieser Systeme in eine Kreislaufwirtschaft strebt das Projekt eine effizientere und umweltfreundlichere Wasserstoffproduktion an.

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Mit einer EFRE-Förderung von 2,9 Millionen Euro läuft CircuPEM über drei Jahre. Die Forschung könnte zu nachhaltigeren Wasserstofftechnologien führen, indem Materialverschwendung verringert und die Ressourceneffizienz gesteigert wird. Langfristig könnten die Ergebnisse auch dazu beitragen, die Kosten zu senken und die Umweltbelastung zu reduzieren.

Quelle