28 March 2026, 22:40

CDA fordert 38 Cent Kilometerpauschale – "30 Cent decken Kosten nicht mehr"

Plakat mit einem Zug auf den Eisenbahnschienen mit mehreren Menschen in der Nähe, das "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" bewirbt.

CDA fordert 38 Cent Kilometerpauschale – "30 Cent decken Kosten nicht mehr"

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) fordert eine Erhöhung der Kilometerpauschale für Dienstfahrten mit dem Privatwagen. Der Vorsitzende Dennis Radtke schlägt vor, den aktuellen Satz von 30 Cent auf 38 Cent pro Kilometer anzuheben. Er begründet dies damit, dass die seit 2021 unveränderte Pauschale die gestiegenen Kosten für Autofahrer nicht mehr abdeckt.

Radtke kritisierte jüngste Vorschläge wie autofreie Sonntage als unrealistisch für Pendler. Stattdessen forderte er die Regierung auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, anstatt den Bürgern lediglich Sparappelle zu machen. Die Spritpreise, so Radtke, dürften aufgrund der anhaltenden geopolitischen Spannungen weiter steigen.

Um die finanzielle Belastung zu verringern, brachte er ein steuerfreies Mobilitätsgeld ins Spiel. Diese Maßnahme würde Fahrern direkte und bürokratiearme Unterstützung bieten. Zudem betonte er, dass neue Wettbewerbsregeln strenger durchgesetzt werden müssten, um gezielt Entlastung für die von hohen Transportkosten Betroffenen zu schaffen.

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Der aktuelle Satz von 30 Cent ist seit fünf Jahren unverändert geblieben – trotz steigender Ausgaben. Radtkes Plan zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen und eine fairere Entschädigung für Arbeitnehmer zu schaffen, die auf ihr Auto für Dienstreisen angewiesen sind.

Sollte der erhöhte Erstattungssatz eingeführt werden, wäre dies die erste Anpassung seit 2021. Der Vorschlag richtet sich sowohl gegen die steigenden Spritkosten als auch gegen die praktischen Bedürfnisse von Pendlern. Radtkes alternative Maßnahmen, darunter das Mobilitätsgeld, sollen Entlastung bieten – ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand.

Quelle