CDU Solingen wirft Grünen vor, wirtschaftliche Zusammenarbeit zu blockieren
Joseph HölzenbecherCDU Solingen wirft Grünen vor, wirtschaftliche Zusammenarbeit zu blockieren
Die CDU-Fraktion in Solingen hat die Grünen für deren Umgang mit der wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit scharf kritisiert. Die Spannungen haben sich durch Streitigkeiten und öffentliche Angriffe zugespitzt, wobei die CDU zu einer Rückkehr zur konstruktiven Teamarbeit aufruft.
Der Konflikt entzündete sich, als die Grünen die Teilnahme an einem zentralen Wirtschaftsprojekt verweigerten. Dabei ging es um die Erschließung der Gebiete Schrodtberg und Fürkeltrath II sowie um eine Machbarkeitsstudie zur gewerblichen Nutzung am Piepersberg-West. Die CDU wertete dies als Schritt zurück von der gemeinsamen Zusammenarbeit.
Zudem warf die CDU den Grünen vor, sich bei gemeinsamen Erfolgen als alleinige Urheber darstellen zu wollen. Die Christdemokraten argumentieren, dass die Medienstrategie der Grünen oft gemeinsam entwickelte Initiativen als eigene Erfolge präsentiere. Dies widerspreche, so die CDU, dem für Solingens wirtschaftliche Zukunft notwendigen Kooperationsgeist.
Besonders scharf reagierte die Partei auf persönliche Angriffe der Grünen gegen den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses. Die CDU betonte, dass ein solches Verhalten – zusammen mit dem Alleinvertretungsanspruch bei Erfolgen – die für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt unverzichtbare Zusammenarbeit untergrabe.
Die CDU forderte die Grünen auf, persönliche Auseinandersetzungen zu beenden und sich auf die inhaltliche Arbeit zu konzentrieren. Eine konstruktive Zusammenarbeit sei entscheidend für Solingens wirtschaftliche Entwicklung, so die Christdemokraten. Der Appell erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Frustration über öffentliche Angriffe und die Aneignung gemeinsamer Erfolge in Projekten.
