DLRG Herford stärkt Rettungseinsätze mit moderner Funktechnik und Förderung
Joseph HölzenbecherDLRG Herford stärkt Rettungseinsätze mit moderner Funktechnik und Förderung
DLRG Herford rüstet Notfallkapazitäten dank Förderung durch die Stiftung Zukunft im Wittekindsland auf
Die DLRG Herford hat ihre Einsatzfähigkeit dank einer Förderung durch die Stiftung Zukunft im Wittekindsland deutlich verbessert. Die Mittel flossen in neue Funkausrüstung für ihr Führungskraftfahrzeug, was die Koordination mit lokalen Rettungsdiensten optimiert. Die Organisation, die rund 700 Mitglieder zählt, verfügt nun über modernisierte Ausrüstung für Hochwasser- und Wassernotfälle.
Durch die Unterstützung der Stiftung konnte die DLRG ihr Führungskraftfahrzeug mit fortschrittlichen BOS-Funkgeräten ausstatten. Diese Aufrüstung ermöglicht eine direkte Kommunikation mit der Kreisleitstelle, den Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen. Zudem wurde eine neue 230-Volt-Stromversorgung eingebaut, um die Einsatzbereitschaft der Geräte während längerer Einsätze zu gewährleisten.
Das Führungskraftfahrzeug erfüllt dabei mehrere Funktionen: Es dient als mobile Einsatzzentrale und kann Motorrettungsboote, Anhänger sowie wichtige Ausrüstung transportieren. Zu den zentralen Ressourcen gehört die Black Pearl, ein Hochwasserrettungsboot, das in überfluteten Gebieten bis zu 900 Kilogramm Ladung befördern kann.
Ralf Stölting, Kreisschatzmeister und Mitglied des Stiftungsvorstands, besuchte kürzlich das DLRG-Heim, um sich vor Ort über die Wirkung der Förderung zu informieren. Marco Bartusch, Vorsitzender der Herforder Ortsgruppe, bedankte sich für die Unterstützung der Stiftung und betonte deren Bedeutung für die Rettungseinsätze.
Mit dem neuen Funksystem und dem aufgerüsteten Fahrzeug ist die DLRG Herford nun besser auf Notfälle vorbereitet. Die Black Pearl und weitere Ausrüstung ermöglichen schnellere und effektivere Einsätze bei Hochwasserlagen. Die Förderung der Stiftung stärkt damit direkt den Schutz der Bevölkerung in der Region.
