Dortmunds Abwehrkrise: Schlotterbeck-Rückkehr als Lichtblick für Kovač
Meinolf BarkholzDortmunds Abwehrkrise: Schlotterbeck-Rückkehr als Lichtblick für Kovač
Borussia Dortmunds Abwehr hat in dieser Saison mit zahlreichen Rückschlägen zu kämpfen. Verletzungen wichtiger Spieler und eine deutliche Niederlage in Europa haben die Mannschaft an den Rand ihrer Belastungsgrenze gebracht. Trainer Niko Kovač hat nun angedeutet, dass ein langzeitverletzter Verteidiger möglicherweise zurückkehren könnte.
Nico Schlotterbeck fällt seit seinem Meniskusriss in einem Bundesliga-Spiel gegen Mainz im vergangenen März aus. Die Verletzung erforderte eine Operation, doch seine Genesung verläuft schneller als erwartet. Noch vor dem Rückschlag hatte er in derselben Partie als Standardspezialist zwei Vorlagen beigesteuert.
Die defensiven Probleme des BVB verschärften sich durch die Abwesenheit von Niklas Süle und Emre Can. Julian Ryerson sprang in den letzten beiden Spielen als Notlösung in der Innenverteidigung ein. Auch der kürzlich von Chelsea ausgeliehene Aarón Anselmino verpasste die letzten zwei Partien wegen muskulärer Probleme.
Die Schwächen der Mannschaft zeigten sich deutlich im ersten Champions-League-Spiel, als sie gegen Juventus vier Gegentreffer hinnehmen musste. Kovač erklärte nun, dass Schlotterbeck bereits an diesem Wochenende wieder im Kader stehen könnte – vorausgesetzt, er fühlt sich fit genug.
Eine mögliche Rückkehr Schlotterbecks würde die belastete Abwehr entlasten. Seine Fähigkeiten bei Standards und seine früheren Leistungen könnten dem Team den dringend benötigten Aufschwung geben. Der Verein wird seinen Zustand vor einer endgültigen Entscheidung noch einmal prüfen.
