Drei Duisburger Persönlichkeiten mit Mercator-Ehrennadel für kulturelles Engagement ausgezeichnet
Serpil MendeDrei Duisburger Persönlichkeiten mit Mercator-Ehrennadel für kulturelles Engagement ausgezeichnet
Drei Persönlichkeiten wurden für ihre herausragenden Leistungen im kulturellen Leben Duisburgs ausgezeichnet. Oberbürgermeister Sören Link überreichte im Rahmen einer Feier im Rathaus die Mercator-Ehrennadel. Der jährlich verliehene Preis würdigt Menschen, die die Stadt durch Forschung, Kunst und den Erhalt des kulturellen Erbes bereichern.
Zu den diesjährigen Preisträgern gehört Dr. Margarete Jäger, eine renommierte Forscherin auf den Gebieten Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Sie engagiert sich ehrenamtlich in leitender Funktion am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS). Ihre Arbeit prägt seit Jahrzehnten die gesellschaftliche Debatte über diese Themen.
Ebenfalls geehrt wurde Sabine Haustein für ihre Verdienste um die Dokumentation der Duisburger Kunstgeschichte. Sie hat vergessene lokale Künstlerinnen und Künstler wiederentdeckt und zum Erhalt historischer Kulturstätten beigetragen. Ihre Forschung sichert das künstlerische Erbe der Stadt für kommende Generationen.
Thorsten Fischer erhielt die Auszeichnung für sein langjähriges Engagement für die Duisburger Stadtgeschichte. Mit thematischen Stadtrundgängen macht er die Vergangenheit der Stadt für Einwohnerinnen, Einwohner und Besucher lebendig. Seine Führungen bringen weniger bekannte Geschichten Duisburgs ans Licht.
Die Preisträger wurden von einer Jury ausgewählt, der Mitglieder des Kulturausschusses angehören. Jährlich zelebriert die Mercator-Ehrennadel drei Persönlichkeiten oder Institutionen, deren Wirken die kulturelle Identität Duisburgs stärkt.
Die Feier im Rathaus stand erneut im Zeichen der Würdigung jener, die das kulturelle Verständnis der Stadt vertiefen. Dr. Jäger, Haustein und Fischer reihen sich ein in die lange Liste der Ausgezeichneten, die Duisburg durch Forschung, Kunst und bürgerschaftliches Engagement geprägt haben. Ihre Beiträge werden auch in den kommenden Jahren das kulturelle Gesicht der Stadt prägen.






