01 May 2026, 10:37

Duisburgs olympische Träume: Wüst besucht Kanu-Leistungszentrum für Rhein-Ruhr-Bewerbung

Gruppe von Menschen bei einem Ruderwettbewerb auf einem Gewässer mit einem von Bäumen bedeckten Hügel im Hintergrund und einem Boot unten.

Duisburgs olympische Träume: Wüst besucht Kanu-Leistungszentrum für Rhein-Ruhr-Bewerbung

Duisburgs Bewerbung um die Teilnahme an der Rhein-Ruhr-Olympiabewerbung gewinnt an Fahrt

Diese Woche erhielt Duisburgs Bestreben, Teil der Olympiabewerbung der Rhein-Ruhr-Region zu werden, neuen Auftrieb. Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, besuchte am Dienstag das Bundesleistungszentrum für Kanusport in der Stadt. Bei dem Termin wurden die Stärken der Region im Wassersport sowie ihre olympischen Ambitionen hervorgehoben.

Während seines Besuchs traf Wüst auf Spitzenathleten, darunter Mitglieder des deutschen Achter-Ruderteams sowie aufstrebende Kanuten. Zu den Anwesenden zählte auch Sebastian Schulte, ehemaliger Olympiaruderer und Weltmeister mit dem Deutschland-Achter im Jahr 2006. Schulte, heute Vorstandsvorsitzender der Deutz AG, hatte als Student zudem am traditionsreichen Boat Race zwischen Oxford und Cambridge teilgenommen.

Im Rahmen der Veranstaltung fand ein Freundschaftsrennen zwischen Profi- und Nachwuchsteams statt, das Wüst initiiert hatte, um lokale Talente zu präsentieren. Der Termin unterstrich Duisburgs zentrale Rolle in den olympischen Plänen der Region – insbesondere für die Disziplinen Kanu und Rudern. Zudem bereitet sich die Stadt darauf vor, im Schauinsland-Reisen-Arena Wettklettern auszurichten.

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Damit die Bewerbung vorankommt, muss bis zum 19. April eine Wahlbeteiligung von mindestens zehn Prozent erreicht werden. Zudem muss eine Mehrheit der Abstimmenden dem Vorhaben zustimmen, damit Duisburg den nächsten Schritt gehen kann.

Der Besuch festigte Duisburgs Position als wichtiger Standort für olympische Wassersportarten. Bei einem erfolgreichen Bürgerentscheid würde die Stadt einen großen Schritt in Richtung Austragung von Wettbewerben im Jahr 2032 machen. Nun hängt das Ergebnis davon ab, ob die Einwohner die geforderte Beteiligung und Zustimmung bis zum Stichtag erreichen.

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