E.ON revolutioniert Logistik mit solarbetriebener Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw
Meinolf BarkholzE.ON revolutioniert Logistik mit solarbetriebener Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw
E.ON hat ein großes Projekt zur Förderung des klimaneutralen Güterverkehrs abgeschlossen. Das Unternehmen errichtete am Hauptsitz von Wessels Logistik in Rhede (Nordrhein-Westfalen) eine neue Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw. Das Vorhaben wird als schlüsselfertige Lösung für Unternehmen beschrieben, die auf umweltfreundlichere Logistikprozesse umstellen.
Die Anlage umfasst vier Ladestationen mit insgesamt acht Hochleistungs-Ladepunkten. Jeder davon kann bis zu 400 Kilowatt liefern, wobei vier dieser Punkte öffentlich zugänglich sind.
Eine 521-Kilowatt-Peak-Solaranlage versorgt nun die Elektro-Lkw mit Strom. Sie erstreckt sich über 4.000 Quadratmeter, besteht aus 1.146 Modulen und soll jährlich mehr als 450.000 Kilowattstunden Solarenergie erzeugen. Zur Speicherung überschüssiger Energie wurde ein Batteriesystem mit einer Kapazität von 1,3 Megawattstunden installiert – davon sind 1.288 Kilowattstunden nutzbar, bei einer Leistung von 736 Kilowatt.
Zusätzlich wurde ein neuer Transformator eingebaut, um die vollständige Elektrifizierung des Depots zu ermöglichen. Diese Aufrüstung stellt sicher, dass der Standort den Energiebedarf der Ladeinfrastruktur und der Elektroflotte decken kann.
Das Projekt statten Wessels Logistik mit einem autarken Energiesystem für seine Elektro-Lkw aus. Es kombiniert Solarstrom, Batteriespeicher und Hochleistungsladetechnik, um die Abhängigkeit vom öffentlichen Netz zu verringern. Die Lösung soll einen saubereren und effizienteren Güterverkehr unterstützen.
