Erste Medizinstudentin startet im Förderprogramm des Kreises Herford
Joseph HölzenbecherErste Medizinstudentin startet im Förderprogramm des Kreises Herford
Gesundheitsamt des Kreises Herford begrüßt erste Medizinstudentin im neuen Förderprogramm
Das Gesundheitsamt des Kreises Herford hat seine erste Medizinstudentin im Rahmen eines neuen Förderprogramms aufgenommen. Die 30-jährige Laura Rogalski aus Ulm absolvierte kürzlich ein zweiwöchiges Praktikum in der Behörde. Das Programm zielt darauf ab, Nachwuchsärzte mit finanzieller Unterstützung während ihrer Ausbildung in die Region zu locken.
Rogalski, die ursprünglich aus Bad Salzuflen stammt, ist die erste Teilnehmerin der Initiative. Während ihres Praktikums durchlief sie verschiedene Bereiche, darunter Infektionsschutz, sozialpsychiatrische Dienste und Sexualberatung. Zudem unterstützte sie bei Schulaufnahmeuntersuchungen und sammelte so umfassende Erfahrungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit.
Der Kreis Herford gewährt Medizinstudierenden, die vor Ort ausgebildet werden, bis zu 400 Euro monatlich. Allein im Jahr 2025 wurden bereits über 60 Anträge auf diese Förderung bewilligt. Landrat Markus Altenhöner, der für das Gesundheitswesen zuständig ist, traf sich mit Rogalski, um sich über ihre positiven Erfahrungen auszutauschen.
Dr. Isabell Schultheis, Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen und Leiterin des Teams, wirbt aktiv für das Programm, um mehr Studierende zu motivieren, nach ihrem Abschluss in der Region zu arbeiten. Rogalski selbst plant, nach ihrem Studium in die Gegend zurückzukehren.
Der frühe Erfolg des Programms deutet auf wachsendes Interesse unter Medizinstudierenden hin. Mit finanzieller Unterstützung und praktischer Erfahrung hofft der Kreis, dass weitere Praktikanten Rogalskis Weg folgen werden. Das Ziel ist es, junge Ärzte langfristig an Herford zu binden.






