Essen rüstet 1.394 Laternen auf LED um – und spart Millionen Kilowattstunden
Meinolf BarkholzEssen rüstet 1.394 Laternen auf LED um – und spart Millionen Kilowattstunden
Essen hat in einem gemeinsamen Projekt mit der Westenergie AG 1.394 Straßenlaternen auf energiesparende LED-Technik umgerüstet. Mit der Maßnahme sollen der Energieverbrauch gesenkt und Abfall durch die Wiederverwendung bestehender Leuchtkörper reduziert werden. Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte, dass dieser Schritt Teil der umfassenden Nachhaltigkeitsbemühungen der Stadt sei.
Die neu installierten LED-Module bieten dieselbe Helligkeit wie die alten Lampen, verbrauchen jedoch deutlich weniger Strom. Ihre Linsen bündeln das Licht präziser, was Streulicht und Lichtverschmutzung verringert. Zudem streut das warmweiße Licht weniger, wodurch die Leuchten insektenfreundlicher werden.
Nach vollständiger Umsetzung des Programms sollen rund 13.500 Lampen in Essen umgestellt werden. Nach Abschluss der Arbeiten werden etwa 64 Prozent der Straßenbeleuchtung der Stadt mit LEDs betrieben. Durch die Modernisierung soll der jährliche Energieverbrauch um 63 Prozent sinken – eine Einsparung von etwa 1,6 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.
Gerd Mittich, bei der Westenergie AG verantwortlicher Leiter für das Kommunale Partnerschaftsmanagement in der Rhein-Ruhr-Region, lobte die Zusammenarbeit hinter dem Projekt. Die verbleibenden Leuchtkörper werden in den kommenden Jahren schrittweise durch LEDs ersetzt, was weitere Energieeinsparungen sichern wird.
Die abgeschlossenen Umrüstungen bringen Essen seinen Energiesparzielen einen Schritt näher. Das LED-Nachrüstprogramm wird fortgesetzt, bis der Großteil der Straßenlaternen mit der neuen Technologie ausgestattet ist. Die Stadt erwartet langfristig niedrigere Kosten und eine geringere Umweltbelastung.






