Essen stärkt Ehrenamtliche mit neuem Förderkonzept ab 2026
Der Essener Stadtrat hat seine Unterstützung für lokale Ehrenamtliche aktualisiert. Ab 2026 passt sich der bestehende Förderfonds Bürgerliches Engagement an neue Strukturen des freiwilligen Engagements an. Zudem startet ein neues Mikroförderprogramm namens Mission Ehrenamt, das innovative Projekte in der gesamten Stadt finanzieren soll.
Der Förderfonds Bürgerliches Engagement fördert seit 2013 gemeinnützige Gruppen in Essen. Mit einem jährlichen Budget von 80.000 Euro übernimmt er Ausgaben für Ehrenamtliche, Schulungen und Maßnahmen zur Anerkennung ihres Einsatzes. Nun werden die Richtlinien des Fonds überarbeitet, um mehr Flexibilität zu bieten – als Reaktion auf sich wandelnde Trends im Ehrenamt.
Ab Januar 2026 fließen jährlich 20.000 Euro in das Programm Mission Ehrenamt – Gestalte die Zukunft, nutze die Chancen!. Dieses neue Förderangebot richtet sich an kreative, gemeinwohlorientierte Ideen, die finanzielle Unterstützung benötigen. Die Entscheidung des Rates baut auf dem Aktionskonzept zur Förderung der Anerkennungskultur in Essen aus dem Jahr 2012 auf, das darauf abzielte, das lokale Engagement zu stärken.
Der aktualisierte Fonds wird weiterhin individuelle Kosten erstatten, Schulungen finanzieren und die Leistungen von Ehrenamtlichen würdigen. Die Änderungen spiegeln Essens anhaltendes Engagement wider, die Unterstützung für den wachsenden Ehrenamtsektor kontinuierlich anzupassen.
Der überarbeitete Förderfonds und das neue Programm Mission Ehrenamt treten 2026 in Kraft. Gemeinsam stellen sie jährlich 100.000 Euro bereit, um die Ehrenamtslandschaft in Essen zu erhalten und auszubauen. Die Anpassungen sind das Ergebnis jahrelanger Politikentwicklung, um den Bedürfnissen lokaler Initiativen besser gerecht zu werden.
