16 April 2026, 04:32

Friseurpreise explodieren: Frauen zahlen 28 Prozent mehr als vor fünf Jahren

Brutalistischer Barbershop-Laden in Berlin mit Betongebäuden, Fenstern, Geländern, Balkonen und Schildern, Bäumen, Straßenlaternen, Passanten und einer bewölkten Himmel.

Haarschnittpreise sind deutlich gestiegen - Friseurpreise explodieren: Frauen zahlen 28 Prozent mehr als vor fünf Jahren

Friseurpreise in Deutschland steigen stark – Frauen zahlen 28 Prozent mehr, Männer und Kinder fast 31

In den vergangenen fünf Jahren sind die Kosten für einen Haarschnitt in Deutschland deutlich gestiegen. Frauen müssen im Schnitt 28 Prozent mehr bezahlen, bei Männern und Kindern liegt der Preisanstieg bei knapp 31 Prozent. Gleichzeitig ist die Zahl der Auszubildenden im Friseurhandwerk im letzten Jahrzehnt stark zurückgegangen.

2024 kostete ein durchschnittlicher Damenhaarschnitt inklusive Wäsche und Föhn etwa 54 Euro. Männer zahlten für den gleichen Service rund 33 Euro. Die Preiserhöhungen spiegeln die allgemeine wirtschaftliche Belastung wider, zu der höhere Löhne, gestiegene Energiekosten und Inflation beitragen.

Zwischen 2014 und 2023 sank die Zahl der Friseur-Azubildenden von 23.540 auf nur noch 13.509. Trotz dieses Rückgangs bleibt die Branche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: Sie beschäftigt fast 150.000 Menschen in 80.363 eingetragenen Betrieben. Barbiersalons, die etwa ein Fünftel der Unternehmen ausmachen, bieten oft günstigere Preise als klassische Friseursalons.

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Der Gesamtumsatz der Branche belief sich 2024 auf geschätzte 7,67 Milliarden Euro. Doch die steigenden Kosten treiben die Preise weiter in die Höhe – und belasten damit Kunden in ganz Deutschland.

Ein Friseurbesuch ist heute deutlich teurer als noch 2020. Zwar sichert die Branche weiterhin Zehntausende Arbeitsplätze und Betriebe, doch immer weniger junge Menschen ergreifen den Beruf. Die höheren Ausgaben für Anbieter und Kunden verändern den Markt nachhaltig.

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