27 April 2026, 10:37

Fritz Schramma verlässt die Kölner CDU nach harter Wahlniederlagen-Kritik

Ein belebter Stadtplatz mit Menschen, die sitzen und stehen, Topfpflanzen, Metallabsperrungen, ein Schild an einem Pfahl, Straßenlaternen mit Flaggen, umliegende Gebäude und ein bewölkter Himmel.

Fritz Schramma verlässt die Kölner CDU nach harter Wahlniederlagen-Kritik

Fritz Schramma, der 78-jährige ehemalige Oberbürgermeister von Köln, hat die Christlich Demokratische Union (CDU) verlassen. Sein Austritt folgt auf scharfe Kritik an der Art und Weise, wie die Partei mit ihrer jüngsten Wahlniederlage in der Stadt umgegangen ist.

Schramma warf der CDU vor, nicht ausreichend untersucht zu haben, warum ihr Kandidat Markus Greitemann gegen die Konkurrenten der Grünen die Stichwahl verpasste. Der Streit dreht sich um das schlechte Abschneiden der CDU bei den Kölner Kommunalwahlen. Schramma behauptete, die Partei habe die Gründe für die Niederlage nicht ernsthaft analysiert. Zudem griff er die Führungsstruktur an und erklärte: "Die Parteiarbeit in Köln ist kein Nebenjob."

Fraktionschef Bernd Petelkau wies Schrammas Vorwürfe zurück. Er bestätigte, dass eine interne Auswertung des Wahlergebnisses zunächst mit der Parteiführung besprochen werde, bevor die Mitglieder einbezogen würden. Petelkau bedauerte zudem Schrammas Entscheidung, die CDU zu verlassen.

Schrammas Austritt erfolgt nach Jahrzehnten des Engagements in der Kölner Politik. Seine Kritik unterstreicht die anhaltenden Spannungen innerhalb der lokalen CDU über Strategie und Verantwortlichkeit nach der jüngsten Wahl. Der Rückzug des ehemaligen Oberbürgermeisters stellt die Kölner CDU vor weitere Fragen zu ihrer künftigen Ausrichtung. Die Parteiführung muss nun die internen Konflikte bewältigen und sich gleichzeitig auf kommende Wahlen vorbereiten. Mit Schrammas Abgang verliert die lokale Politlandschaft eine prägende Stimme.

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