17 June 2026, 18:06

Gamescom 2024 startet in Köln – doch die Gaming-Szene kämpft mit Mobbing und Einsamkeit

Studie Enthüllt Cybermobbing in der Gaming-Szene

Gamescom 2024 startet in Köln – doch die Gaming-Szene kämpft mit Mobbing und Einsamkeit

Gamescom: Die größte Spielemesse der Welt öffnet in Köln ihre Tore

Diese Woche beginnt in Köln die Gamescom, die weltweit größte Fachmesse für Video- und Computerspiele. Von Mittwoch bis Sonntag werden mehrere hunderttausend Fans erwartet.

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Eine aktuelle Umfrage zeigt jedoch eine deutliche geschlechtsspezifische Kluft unter passionierten Spieler:innen: Drei Viertel derjenigen, die mehrmals pro Woche zocken, sind Männer.

Cybermobbing bleibt ein großes Problem in der Gaming-Community. Viele Spieler:innen erhalten Drohungen mit körperlicher Gewalt oder Vergewaltigung, während 38 Prozent der intensiven Gamer angaben, sehr häufig oder regelmäßig beleidigt zu werden. 14 Prozent aller Befragten sind häufig oder sehr häufig verbalen Angriffen ausgesetzt.

Auch Einsamkeit ist ein zentrales Thema: 58 Prozent der engagierten Spieler:innen fühlen sich mäßig bis stark isoliert. Die Studie deckte zudem auf, dass feindselige Einstellungen gegenüber LGBTQ+-Personen und antifeministische Haltungen unter Hardcore-Gamern relativ verbreitet sind. Darüber hinaus stimmten 43 Prozent der Aussage zu, Juden hätten zu viel Einfluss in der Welt. Politisches Engagement zeigte sich ebenfalls: 27 Prozent hatten im vergangenen Jahr an einer Demonstration teilgenommen.

Die Ergebnisse unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen innerhalb der Gaming-Kultur. Probleme wie Cybermobbing, soziale Isolation und diskriminierende Einstellungen bleiben weit verbreitet. Dennoch wird die Gamescom wie geplant stattfinden und trotz dieser Bedenken große Menschenmengen anziehen.

Quelle