Gefährliche Pyrotechnik am Dortmunder Hauptbahnhof beschlagnahmt – Zugverkehr lahmgelegt
Gaby WernerGefährliche Pyrotechnik am Dortmunder Hauptbahnhof beschlagnahmt – Zugverkehr lahmgelegt
Bundespolizei beschlagnahmt gefährliche Feuerwerkskörper am Dortmunder Hauptbahnhof – Zugverkehr durch Pannen und Schäden beeinträchtigt
Am Dortmunder Hauptbahnhof haben Bundespolizisten bei einem 19-jährigen Mann gefährliche Pyrotechnik sichergestellt. Gleichzeitig kam es zu Zugausfällen und Verspätungen – teils durch menschliches Versagen, teils durch technische Defekte. Mehrere Vorfälle unterstreichen die Sicherheitsrisiken auf und an Gleisanlagen.
Bei einer Routinekontrolle am Dortmunder Hauptbahnhof stellten Beamte bei dem jungen Mann zehn hochwertige Feuerwerkskörper der Kategorie F2 sicher. Gegen ihn wird nun wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.
In Burkhardtsdorf (Sachsen) hatten sich drei elfjährige Mädchen mit Inlinern auf eine Eisenbahnbrücke gewagt. Ein herannahender Zug musste notbremsen. Die Polizei sprach anschließend mit den Kindern und ihren Eltern über die Lebensgefahr, die von Gleisanlagen ausgeht.
Ebenfalls zu Behinderungen führte ein geborstener Wasserrohrbruch am Frankfurter Flughafen, der in der Nacht zu Dienstag eines der drei Gleise des Regionalbahnhofs beschädigte. Betroffen waren die S-Bahn-Linien im Rhein-Main-Gebiet sowie Regionalzüge.
Die beschlagnahmten Feuerwerkskörper zeigen, wie wichtig die Durchsetzung des Sprengstoffrechts bleibt. Der Rohrschaden verursachte erhebliche Verspätungen für Reisende auf den betroffenen Strecken. In beiden Fällen haben die Behörden Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheitsmängel zu beheben.
