20 June 2026, 02:23

Gemeinsam gegen Gewalt: #SafeAtWork vernetzt Branchen bei Online-Konferenz

#safeOnDuty: Chancen und Synergien des grenzüberschreitenden Austauschs / Diskussionsrunde des Präventionsnetzwerks #safeOnDuty beleuchtet lokale Zusammenarbeit zur Gewaltprävention

Gemeinsam gegen Gewalt: #SafeAtWork vernetzt Branchen bei Online-Konferenz

Präventionsnetzwerk #SafeAtWork veranstaltet Online-Konferenz zu Gewalt am Arbeitsplatz

Am 8. Juli 2025 richtete das Präventionsnetzwerk #SafeAtWork eine digitale Veranstaltung zum Thema Gewalt am Arbeitsplatz aus. Im Rahmen der Reihe „SAFE HOUR“ trafen sich Fachkräfte aus verschiedenen Branchen, um Lösungsansätze und eine engere Zusammenarbeit zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand der wachsende Bedarf an gemeinschaftlichem Handeln gegen gewalttätige Vorfälle in unterschiedlichen Arbeitsumfeldern.

Ziel der von #SafeAtWork organisierten Veranstaltung war es, die fachübergreifende Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Arbeitsplatzgewalt zu stärken. Dr. Norman Hecker, Chefarzt am Evangelischen Klinikum Gelsenkirchen, berichtete über verbale und körperliche Angriffe auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Notaufnahmen. Dr. Sascha Kaiser, Direktor bei Strassen.NRW, schilderte Konfliktsituationen, denen Straßenwartungskräfte ausgesetzt sind.

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Ulrike Purz, Schulleiterin der Gesamtschule Buer-Mitte, sprach über die zunehmenden Bedrohungen und verbale Übergriffe im Schulbereich. Christian Bredau von der Kriminalpräventiven Beratungs- und Opferhilfestelle der Polizei Gelsenkirchen gab praktische Hinweise zum Umgang mit Gewaltvorfällen. Zudem wurden lokale Initiativen wie der „Runde Tisch Gewaltprävention“ in Gelsenkirchen vorgestellt, die die Vernetzung der Akteure fördern sollen.

Die Veranstalter kündigten an, dass die Reihe „SAFE HOUR“ fortgesetzt wird. Weitere Termine sind auf der Website www.safeatwork.nrw abrufbar. Bei Rückfragen steht #SafeAtWork unter der Telefonnummer 49 251 275 1125 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.

Die Veranstaltung unterstrich, dass eine nachhaltige Gewaltprävention nur durch branchenübergreifende Zusammenarbeit gelingen kann. Fachleute aus Gesundheitswesen, Bildung, Infrastruktur und Strafverfolgung tauschten sich über Erfahrungen und Strategien aus. Die fortlaufende Reihe soll den Dialog vertiefen und konkrete Maßnahmen zur Reduzierung von Gewalt am Arbeitsplatz vorantreiben.

Quelle