Gemeinsames Krankenhaus in Grevenbroich: Bürgermeister bekräftigen Zusammenarbeit trotz Spannungen
Joseph HölzenbecherGemeinsames Krankenhaus in Grevenbroich: Bürgermeister bekräftigen Zusammenarbeit trotz Spannungen
Die Pläne für ein gemeinsames neues Krankenhaus in der Region Grevenbroich kommen stetig voran. Am 4. Dezember 2025 trafen sich die Bürgermeister von Grevenbroich, Bedburg, Jüchen und Rommerskirchen per Videokonferenz, um ihr Engagement für das Projekt zu bekräftigen. Trotz jüngster Spannungen betonten sie die Notwendigkeit einer weiteren Zusammenarbeit.
Die vier Kommunen halten sich an den vereinbarten Zeitplan für das Krankenhaus. Dazu gehören eine Machbarkeitsstudie, die Standortbewertung sowie Gespräche mit potenziellen Betreibern und Investoren. Sobald die Studie abgeschlossen ist, wird Grevenbroich die Federführung übernehmen und die nächsten Schritte vorbereiten.
Bürgermeister Klaus Krüten unterstrich die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Zwar gab es in letzter Zeit Frustration über einige Äußerungen zur Initiative, doch einigten sich die Bürgermeister darauf, den Fokus auf eine konstruktive Kooperation zu legen. Ihr Ziel bleibt ein gemeinsames Krankenhaus, das allen vier Gemeinden dient.
Das Projekt schreitet wie geplant voran, wobei jede Stadt eine Rolle in der Entwicklung spielt. Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie wird Grevenbroich konkrete Maßnahmen vorantreiben. Die Bürgermeister haben ihren gemeinsamen Ansatz bekräftigt und sichergestellt, dass das Krankenhaus eine regionale Priorität bleibt.






