10 May 2026, 02:25

Grenzüberschreitende Razzia deckt illegale Beschäftigung und Lohnbetrug auf

Plakat mit der Aufschrift "Verbrecher mexikanischer Drogenhandel Gewalt" mit Bildern von Personen mit ernsten Gesichtsausdrücken vor einem hellblauen Hintergrund.

Grenzüberschreitende Razzia deckt illegale Beschäftigung und Lohnbetrug auf

Grenzüberschreitende Kontrollen gegen Menschenhandel und Ausbeutung von Arbeitskräften

Im September führten Zoll- und Polizeieinheiten gemeinsame Grenzkontrollen durch, um Menschenhandel und Arbeitsausbeutung zu bekämpfen. Das Hauptzollamt Aachen überprüfte im Rahmen europäischer Aktionstage Gastronomiebetriebe in Aachen, Euskirchen und Heinsberg. Bei der Operation wurden insgesamt 56 Personen kontrolliert.

Die Beamten konzentrierten sich auf 13 Restaurants und Imbisse in der Region. Dabei wurden die Personalien von 20 Personen überprüft und 17 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Darunter fielen sechs Fälle von illegalem Aufenthalt, vier wegen Beihilfe zu illegalen Aufenthalten sowie fünf wegen Verstößen gegen den Mindestlohn. Drei weitere Verfahren betrafen Lohnvorenthaltung, zwei die Nichtaufzeichnung von Arbeitszeiten.

Bei den Kontrollen in Euskirchen erstattete die Polizei drei Strafanzeigen wegen illegalen Aufenthalts und Beihilfe zu solchen Straftaten. Zudem wurde eine gesuchte Person festgenommen und den Behörden übergeben.

Die Aktion war Teil der europäischen Aktionstage, an denen Polizei, Zoll, lokale Behörden und Justizbehörden gemeinsam gegen kriminelle Netzwerke vorgehen, die Arbeitsausbeutung und illegale Beschäftigung betreiben. Das Hauptzollamt Aachen beteiligt sich regelmäßig an solchen Initiativen, um Menschenhandel und rechtswidrige Arbeitsbedingungen zu bekämpfen.

Für Medienanfragen steht die Pressesprecherin Elke Willsch unter der Telefonnummer 0241/9091-4770 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.

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Die Kontrollen führten zu mehreren Ermittlungen und Festnahmen und unterstreichen die anhaltenden Bemühungen, Arbeitsgesetze und Einwanderungsbestimmungen durchzusetzen. Die Behörden arbeiten weiterhin grenzüberschreitend zusammen, um kriminelle Strukturen zu identifizieren und zu zerschlagen, die Arbeitskräfte ausbeuten.

Quelle