07 May 2026, 16:44

Henkel drohen 2026 höhere Preise für Persil, Schwarzkopf & Co.

Graph, das eine blaue Nachfragekurve für Inflation und eine rote Phillips-Kurve zeigt, die an verschiedenen Punkten schneiden.

Henkel drohen 2026 höhere Preise für Persil, Schwarzkopf & Co.

Henkel warnt vor höheren Verbraucherpreisen ab 2026

Der Konzern hat angekündigt, dass die Preise für seine Konsumgüter im Jahr 2026 steigen könnten. Während die Industrie-Sparte des Unternehmens bereits Preiserhöhungen umsetzt, könnte der Kostendruck bald auch die bekannten Markenartikel für Haushalte treffen. Vorstandsvorsitzender Carsten Knobel lässt weitere Anpassungen offen, falls die Ausgaben weiterhin steigen.

Der Hersteller von Marken wie Persil, Schwarzkopf und Loctite kämpft mit stark gestiegenen Materialkosten. Die Ausgaben sind im hohen einstelligen Prozentbereich angestiegen, was zusätzliche Belastungen von 400 bis 500 Millionen Euro verursacht. Zwar hat Henkel die Preise für Endverbraucher noch nicht erhöht, doch in den Bereichen Klebstoffe und Industrieprodukte gab es bereits Anpassungen.

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Um die finanzielle Belastung abzufedern, verhandelt das Unternehmen Lieferantenverträge neu und passt die Marktpreise an. Knobel räumt jedoch ein, dass eine zuverlässige Prognose der künftigen Kosten aufgrund der instabilen Lage schwierig bleibt. Sollte der Druck anhalten, könnte Henkel gezwungen sein, die höheren Ausgaben an die Verbraucher weiterzugeben.

Besonders herausfordernd ist die Situation in der Konsumgüter-Sparte, wo Haushalte bereits unter der Preisentwicklung leiden. Eventuelle Preiserhöhungen würden voraussichtlich an neue Produktinnovationen geknüpft – pauschale Aufschläge sind unwahrscheinlich. Derzeit setzt das Unternehmen auf gezielte Anpassungen statt auf flächendeckende Erhöhungen.

Die weiteren Schritte Henkels hängen davon ab, ob sich die Materialkosten stabilisieren. Falls der aktuelle Trend anhält, könnten Verbraucher ab 2026 höhere Preise für Waschmittel, Shampoos und andere Alltagsprodukte zahlen. Die Industriekunden des Unternehmens sind unterdessen bereits mit angepassten Tarifen konfrontiert.

Quelle