27 April 2026, 20:34

Howard Carpendale fordert Entschuldigung von Oliver Welke nach heute-show-Witz

Plakat für ein Konzert im Carl-Schulze-Theater in Berlin, das einen Mann mit einer Gitarre und eine Frau mit einem Fächer zeigt, mit Text.

Howard Carpendale fordert Entschuldigung von Oliver Welke nach heute-show-Witz

Ein Witz in der ZDF-Sendung heute-show hat einen öffentlichen Streit zwischen Moderator Oliver Welke und dem Schlager-Veteranen Howard Carpendale ausgelöst. Der Konflikt begann, nachdem Welke den 78-jährigen Musiker in einer aktuellen Ausgabe auf die Schippe genommen hatte. Carpendale, der derzeit auf Tournee ist, fordert nun eine Entschuldigung vom Comedian.

Der Vorfall ereignet sich ausgerechnet zu einem besonderen Karrierehöhepunkt des Sängers: Sein aktuelles Album Timeless erreichte erstmals Platz 1 der deutschen Albumcharts.

Die Kontroverse nahm ihren Lauf in der heute-show, einer satirischen Sendung des ZDF mit vornehmlich älterem Publikum. In einem Beitrag über KI und Roboter in Pflegeheimen machte Oliver Welke eine abfällige Bemerkung über Howard Carpendale. Der Spruch löste prompt Empörung bei Fans und dem Musiker selbst aus.

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Carpendale reagierte direkt auf Instagram und nannte Welke namentlich. Er verteidigte seine Konzerte und Anhänger, bezeichnete den Witz als respektlos und kündigte an, die Angelegenheit nicht ruhen zu lassen, bis Welke sich entschuldige. Der Sänger, dessen Karriere laut GfK Entertainment bereits 60 Jahre umfasst, bleibt damit konsequent.

Welke jedoch zeigt sich uneinsichtig. Er betonte, der Witz sei Teil eines vorab geschriebenen Sketches gewesen und nicht als persönlicher Angriff gemeint. Unabhängig davon feiert Carpendale mit Timeless nicht nur seinen zehnten Top-5-Erfolg, sondern auch seinen ersten Nummer-eins-Hit in den offiziellen deutschen Albumcharts.

Der Streit bleibt vorerst ungelöst: Während Welke zu seinen Aussagen steht, besteht Carpendale auf eine Entschuldigung. Gleichzeitig festigt der Sänger mit seinem Charterfolg seine langjährige Popularität. Der Konflikt wirft damit einmal mehr die Frage auf, wie Satire und der Respekt vor etablierten Künstlern in den deutschen Medien in Einklang zu bringen sind.

Quelle