Jordana Brewster blickt auf 25 Jahre Mia Toretto und das Ende von Fast & Furious zurück
Gaby WernerJordana Brewster blickt auf 25 Jahre Mia Toretto und das Ende von Fast & Furious zurück
Jordana Brewster blickt auf ihre 25-jährige Reise als Mia Toretto in der Fast & Furious-Reihe zurück. Vor dem Start des letzten Films der Saga teilte sie ihre Gedanken zur Entwicklung der Filme und ihre Wünsche für die Zukunft ihrer Figur. Die Schauspielerin traf sich kürzlich mit dem Original-Cast in Cannes, um das 25-jährige Jubiläum von The Fast and the Furious zu feiern.
Brewster schlüpfte 2001 erstmals in die Rolle der Mia und war seitdem in sieben Filmen zu sehen – zwei weitere stehen noch an. Den Auftritt auf dem roten Teppich in Cannes bezeichnete sie als den „größten meines Lebens“, doch inmitten von Vin Diesel, Michelle Rodriguez und Meadow Walker, der Tochter ihres verstorbenen Kollegen Paul Walker, fühlte sie sich wohl.
Die Schauspielerin gab zu, die praktischen Actionszenen der frühen Filme und die Dynamik mit Walker zu vermissen. Gleichzeitig stellte sie fest, wie sich der Fokus der Reihe auf aufwendige visuelle Effekte verändert habe – und damit auch der Ton der Filme, der einen Teil der Nuancen verlor, die die ursprünglichen Streifen prägten.
Mit Blick auf Fast Forever, den angeblich elften und letzten Teil der Reihe, hofft Brewster, dass Mia wieder mehr Eigenständigkeit erhält. Die Figur solle ihre Geschichte selbst gestalten, statt nur auf Ereignisse zu reagieren. Schon in Fast Five war Mia trotz Schwangerschaft mittendrin im Geschehen – etwa beim Schleppen eines Safes durch die Straßen Rios. Jetzt wünscht sich Brewster, dass auch Mias Leben als Mutter thematisiert wird, inklusive der Herausforderungen, Teenager-Söhne großzuziehen, und dem gelegentlichen Kontrollverlust.
Zur Vorbereitung auf ihre Rückkehr schaut sich Brewster regelmäßig die alten Filme an, um die Zeitleiste nachzuvollziehen. In Cannes entwickelte sie eine neue Wertschätzung für die Tiefe von Vin Diesels Figur – ein Aspekt, den sie zuvor nicht so bewusst wahrgenommen hatte.
Brewsters Rückkehr in Fast Forever markiert das Ende einer Ära für die Franchise. Der letzte Film soll Mias Geschichte nach einem Vierteljahrhundert auf der Leinwand abschließen. Die Fans werden sehen, ob die Reihe ihr schließlich die aktive, selbstbestimmte Rolle gibt, die sie sich schon lange wünscht.
