Köln plant Seilbahn als klimafreundliche Ergänzung zum ÖPNV-Netz
Köln prüft neues Seilbahnsystem zur Erweiterung des ÖPNV-Netzes
Die Stadt Köln erwägt den Bau einer Seilbahn, um ihr öffentliches Verkehrsnetz auszubauen. Das Projekt soll Lücken im bestehenden Angebot schließen und gleichzeitig eine schnellere, klimafreundliche Alternative bieten. Bei einer Genehmigung könnte die Seilbahn wichtige Stadtteile verbinden und neue Gebiete für Einwohner und Besucher erschließen.
Geplant sind zwei Hauptstrecken. Eine Linie soll vom Chorweiler Zentrum nach Leverkusen führen und unterwegs an sieben Stationen halten. Eine weitere Strecke würde den Zoo mit dem Deutzer Hafen verbinden und anschließend zum Ubierring zurückkehren.
Die Seilbahn würde mit einer konstanten Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde betrieben. Im Gegensatz zum U-Bahn-Bau verursacht der Bau einer Seilbahn weniger Emissionen und arbeitet ohne direkte Schadstoffbelastung. Die Gesamtkosten werden auf etwa 125 Millionen Euro geschätzt.
Eine endgültige Entscheidung über das Projekt wird erst nach den nächsten Kommunalwahlen in Köln fallen. Sollte es jedoch grünes Licht geben, könnte das System verhältnismäßig zügig realisiert werden.
Die geplante Seilbahn würde eine direkte Verbindung zwischen Stadtteilen schaffen, die derzeit schlecht an den öffentlichen Nahverkehr angebunden sind. Da sie emissionsfrei ist und eine geringere Umweltbelastung als herkömmliche Infrastruktur aufweist, könnte sie eine nachhaltige Mobilitätslösung bieten. Nach den anstehenden Wahlen wird die Stadt die Pläne weiter prüfen.






