31 March 2026, 20:30

Kontrollierte Sprengung des Ibbenbürener Kohlekraftwerks steht bevor

Großes Gebäude mit Stapeln von Schrott, einem Verkehrskegel und einem blauen Container davor, umgeben von Pflanzen, Polen und Himmel während der Abriss.

Kontrollierte Sprengung des Ibbenbürener Kohlekraftwerks steht bevor

Sprengung des ehemaligen Steinkohlekraftwerks in Ibbenbüren am 22. Februar 2026

Am Sonntag, dem 22. Februar 2026, wird das ehemalige Steinkohlekraftwerk in Ibbenbüren durch eine kontrollierte Sprengung abgerissen. Anwohner sind bereits schriftlich über die geplante Aktion informiert worden; weitere Details werden Anfang 2026 in einer öffentlichen Informationsveranstaltung bekannt gegeben.

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Betroffen von der Sprengung sind drei zentrale Bauwerke: der Schornstein, die Rauchgasentstickungsanlage (DeNOx-Anlage) sowie die Rauchgasentschwefelungsanlage (REA). Die Behörden haben einen 600 Meter umfassenden Sicherheitsradius festgelegt und separate Evakuierungsanordnungen für betroffene Haushalte erlassen.

Am Tag der Sprengung müssen etwa 185 Einwohner sowie 300 Personen aus der Zentralen Unterkunft evakuiert werden. Rund 100 Einsatzkräfte – darunter Polizei, Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) – werden den Ablauf koordinieren. Zu den Sicherheitsmaßnahmen zählen 70 Kontrollpunkte, Straßensperren, Schutzabdeckungen in den Sprengzonen sowie 30 Erschütterungsmessgeräte, die in einem Umkreis von bis zu 1.000 Metern platziert werden.

Das geräumte Gelände soll bis Sommer 2026 an den Übertragungsnetzbetreiber Amprion übergeben werden. Die Sprengung erfolgt nach strengen Sicherheitsvorgaben und wurde in enger Abstimmung mit mehreren Behörden vorbereitet. Nach Abschluss der Arbeiten geht das Areal in den Besitz von Amprion über, das es künftig nutzen wird.

Quelle