Krefelder Drogenhilfe gibt Obdachlosen und Abhängigen eine Stimme und Sicherheit
Joseph HölzenbecherKrefelder Drogenhilfe gibt Obdachlosen und Abhängigen eine Stimme und Sicherheit
Drogenberatungsstelle in Krefeld unterstützt die Schwächsten der Stadt
Eine Drogenhilfestelle in Krefeld leistet wichtige Arbeit für einige der verletzlichsten Menschen der Stadt. Die Einrichtung bietet einen geschützten Raum für Personen, die mit schwerer Drogenabhängigkeit und Obdachlosigkeit kämpfen. Kürzlich erhielt sie eine Spende vom Personalrat der Stadt Meerbusch, um ihre Arbeit fortzuführen.
Das Zentrum versorgt täglich zwischen 50 und 80 Stammgäste. Diese können den Raum nutzen, um sich auszutauschen, Wäsche zu waschen, zu duschen und Mahlzeiten zu erhalten. Zudem steht ein überwachter Konsumraum zur Verfügung, in dem im Notfall medizinisches Personal bereitsteht.
Seit 2003 betreiben der Caritasverband Krefeld und die Diakonie das „Medi-Mobil“, einen wöchentlichen medizinischen Dienst für Obdachlose. Vier ehrenamtliche Ärztinnen und Ärzte bieten dort Versorgung an und schaffen Vertrauen, indem sie zuverlässig erscheinen. Die mobile Einheit dient als wichtige Anlaufstelle für Menschen ohne festen Wohnsitz.
Jasmin Sprünken, die Leiterin der Einrichtung, bedankte sich beim Personalrat der Stadt Meerbusch für die finanzielle Unterstützung. Michael Marschall, Vorsitzender des Personalrats, lobte das Engagement des Zentrums bei der Hilfe für schwerstabhängige Menschen.
Die Spende kommt der laufenden Arbeit mit Drogenabhängigen und Obdachlosen zugute. Medizinische Versorgung, Grundhygiene und der überwachte Konsum bleiben zentrale Angebote. Das „Medi-Mobil“ fährt weiterhin wöchentlich aus, um kontinuierliche Unterstützung für Bedürftige zu gewährleisten.
