18 June 2026, 14:25

Langenfeld führt schärfere Bauschutt-Regeln am Wertstoffhof ein – nur noch Mini-Mengen erlaubt

Veränderungen in der Entsorgung von Bauabfällen auf dem Annahmehof des städtischen Depots

Langenfeld führt schärfere Bauschutt-Regeln am Wertstoffhof ein – nur noch Mini-Mengen erlaubt

Neue Beschränkungen für Bauschutt-Entsorgung am Wertstoffhof in Langenfeld

Der städtische Betriebshof in Langenfeld hat neue Regelungen für die Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen am Standort Hansastraße bekannt gegeben. Anwohner dürfen dort künftig nur noch begrenzte Mengen bestimmter Materialien abgeben. Die Änderungen erfolgen vor dem Hintergrund steigender Entsorgungskosten.

Nach den aktualisierten Bestimmungen werden am Wertstoffhof Hansastraße unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toiletten, Mörtel, Zement, Putz, Keramik, Porzellan, Blumentöpfe und Dachziegel angenommen. Nicht erlaubt bleiben jedoch Gipskartonplatten und Gasbetonsteine. Gemischte Abbruchabfälle wie Fenster und Türen waren bereits vor der Neuregelung ausgeschlossen.

Pro Besuch dürfen Anwohner nun maximal zwei 10-Liter-Eimer mit zugelassenem Bauschutt entsorgen. Jede Anlieferung kostet pauschal 8,00 Euro. Bei größeren Mengen empfiehlt die Stadt die Deponie im Stadtteil Immigrath, wo die Entsorgung pro Kofferraumladung 5,00 Euro beträgt.

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Auch private Entsorgungsunternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling nehmen diese Materialien gegen Gebühr an. Ziel der neuen Obergrenzen ist es, die wachsenden Entsorgungskosten in den Griff zu bekommen. Wer mehr Bauschutt loswerden muss, ist künftig auf die Bezirksdeponie oder zugelassene Dienstleister angewiesen. Die Regelungen gelten ab sofort am Standort Hansastraße.

Quelle