Langenfeld und Monheim entscheiden über die Zukunft ihrer Wasserpartnerschaft
Meinolf BarkholzLangenfeld und Monheim entscheiden über die Zukunft ihrer Wasserpartnerschaft
Langenfeld und Monheim am Rhein entscheiden Anfang November über die Zukunft ihrer Wasserpartnerschaft
In der ersten Novemberwoche stehen in den Städten Langenfeld und Monheim am Rhein richtungsweisende Beschlüsse zur Zukunft ihrer Zusammenarbeit im Wasserverband Langenfeld-Monheim an. In beiden Kommunen übernehmen in dieser Woche neue Bürgermeister:innen ihr Amt – parallel zu den entscheidenden Abstimmungen über die künftige Kooperation im Verband. Die Sitzungen finden statt, während die scheidenden Amtsinhaber:innen noch versuchen, langfristige Vereinbarungen vor ihrem Ausscheiden unter Dach und Fach zu bringen.
Für den abtretenden Langenfelder Bürgermeister Frank Schneider hat die Klärung der Wasserverbandsfrage vor Ende seiner Amtszeit höchste Priorität. Seine letzten Tage im Amt fallen mit den Vorbereitungen der neu gewählten Räte für ihre konstituierenden Sitzungen zusammen: Der Langenfelder Stadtrat kommt am 4. November zusammen, der Monheimer Rat folgt einen Tag später, am 5. November.
Beide künftigen Bürgermeister:innen haben bereits ihre Unterstützung für die Partnerschaft signalisiert. Gerold Wenzens, der in der ersten Novemberwoche sein Amt als Langenfelder Bürgermeister antreten wird, hat zugesagt, die Zusammenarbeit fortzuführen. Auch Sonja Wienecke, die designierte Bürgermeisterin von Monheim, steht hinter dem Vorhaben. Auch in den jeweiligen Ratsfraktionen gibt es breite Zustimmung zu den geplanten Schritten.
Auf der Tagesordnung beider Sitzungen stehen Vorlagen zur Fortführung der Arbeit des Wasserverbands. Falls die Beschlüsse mehrheitlich gebilligt werden, wäre eine Auflösung der Partnerschaft vom Tisch. Im Anschluss sollen Verträge ausgehandelt werden, um die laufende Zusammenarbeit rechtlich verbindlich zu regeln.
Die November-Entscheidungen werden darüber bestimmen, ob der Wasserverband Langenfeld-Monheim weiterhin besteht. Ein Ja beider Räte würde die Auflösungspläne stoppen und Vertragsverhandlungen einleiten. Angesichts der klaren Unterstützung durch die neuen Bürgermeister:innen deutet vieles darauf hin, dass die Partnerschaft unter ihrer Führung fortgesetzt wird.






