31 May 2026, 20:34

Lebensgefährlicher Gleis-Zwischenfall in Witten: Notbremsung verhindert Zugunglück

BPOL NRW: Gefährliche Störung im Bahnverkehr Bundespolizei nimmt Verdächtige fest

Lebensgefährlicher Gleis-Zwischenfall in Witten: Notbremsung verhindert Zugunglück

Schwerwiegender Vorfall am Wittener Hauptbahnhof: Mann betritt Gleisbereich – Notbremsung verhindert Zusammenstoß

Am 7. Oktober kam es am Hauptbahnhof in Witten zu einem gefährlichen Zwischenfall, nachdem ein Mann unbefugt den Gleisbereich betreten hatte. Die Situation zwang einen Zugführer zur Notbremsung, wodurch nur knapp eine Kollision vermieden wurde. Die Bundespolizei hat inzwischen Ermittlungen wegen der lebensgefährlichen Handlung eingeleitet.

Gegen 14:35 Uhr hatte der Lokführer des RB 40 einen Menschen auf den Gleisen entdeckt und sofort die Notbremse ausgelöst. Der 34-Jährige brachte den Zug so gerade noch rechtzeitig zum Stehen. Kurz nach der Meldung trafen Beamte der Bundespolizeiinspektion Bochum am Einsatzort ein.

Der Verdächtige, ein 37-jähriger obdachloser polnischer Staatsbürger, wurde auf einem Bahnsteig mit ausgebreiteten Armen stehend vorgefunden. Er hatte die Gleise überquert und sich direkt vor den herannahenden Zug gestellt. Die Polizei führte ihn von den Bahnsteiganlagen ab und erteilte ein offizielles Betretungsverbot für den Bahnhof.

Die Behörden haben mittlerweile ein Verfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs eingeleitet. Zudem wurde ein Bericht für die zuständige Ordnungsbehörde erstellt. Unterdessen versucht die Staatsanwaltschaft Bochum, den aktuellen Aufenthaltsort des Mannes zu ermitteln.

Die Bundespolizei warnt erneut eindringlich vor den extremen Gefahren, die vom Betreten von Gleisanlagen ausgehen. Züge können Hindernissen nicht ausweichen, und vorbeifahrende Züge können durch starken Sog Gegenstände mitreißen. Sicherheitshinweise sind unter anderem auf der offiziellen Website der Bundespolizei abrufbar.

Der Vorfall hat nicht nur polizeiliche Ermittlungen und eine Fahndung nach dem Verdächtigen ausgelöst, sondern zeigt einmal mehr die gravierenden Risiken auf, die mit dem unbefugten Betreten von Bahnanlagen verbunden sind. Die Behörden betonen weiterhin, wie wichtig es ist, sich von Gleisen und anderen Bahninfrastrukturen fernzuhalten.

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