Maria Ricchiuti übernimmt Gleichstellung in Solingen mit klarer Vision für Chancengerechtigkeit
Joseph HölzenbecherMaria Ricchiuti übernimmt Gleichstellung in Solingen mit klarer Vision für Chancengerechtigkeit
Maria Carroccio Ricchiuti hat im April das Amt der neuen Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Solingen übernommen. Sie folgt auf Aldona Fenz, die sich neuen beruflichen Herausforderungen zuwendet. Ricchiuti bringt jahrelange Erfahrung und eine klare Vision mit, um die Chancengerechtigkeit in der Stadt voranzubringen.
Mit Solingen ist Ricchiuti bestens vertraut. Als ausgebildete Soziologin mit einem Master in Community Development arbeitete sie zuvor als Fachkraft für soziale Bildung im Kommunalen Integrationszentrum. Zudem war sie als Quartiersmanagerin im Stadtteil Hasseldelle tätig und leitet seit Ende 2018 die Koordination der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss".
In ihrer neuen Position setzt sie sich besonders für faire Teilhabe, gleiche Chancen und mehr Vielfalt ein. Ein zentrales Anliegen ist es, die Lücke zwischen den gesetzlichen Gleichstellungsstandards und der gelebten Realität in Solingen zu schließen. Dafür will sie die Zusammenarbeit und den offenen Dialog innerhalb der Verwaltung sowie mit der Stadtgesellschaft stärken.
Ein weiterer Schwerpunkt wird die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt sein. Ricchiutis Ansatz verbindet fachliche Expertise mit praktischer Erfahrung – eine solide Basis, um in der Stadt nachhaltige Veränderungen anzustoßen.
Ihre Berufung markiert einen neuen Abschnitt für die Gleichstellungspolitik in Solingen. Ihr Hintergrund in den Bereichen Integration, Bildung und Gemeinschaftsarbeit bietet beste Voraussetzungen für die Aufgabe. Nun liegt es an ihrer Führung, aus politischen Vorgaben gelebte Praxis zu machen.






