10 May 2026, 04:30

Marika Löchte übernimmt Führung des Festivals in turbulenter Zeit

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" und sichtbarem Text sowie einem Logo auf der Seite.

Marika Löchte übernimmt Führung des Festivals in turbulenter Zeit

Der Festivalsverband hat Marika Löchte zur neuen Vorsitzenden ernannt. Sie übernimmt das Amt von Sabine Mroch, die nach 11 Jahren an der Spitze in den Ruhestand geht. Die 70-jährige Löchte bringt drei Jahrzehnte Festivalerfahrung und einen Hintergrund in der Theaterproduktion mit. Ihre Berufung erfolgt zu einer Zeit, in der die Veranstaltung mit finanziellen Herausforderungen und Debatten über Kürzungen der öffentlichen Förderung konfrontiert ist.

Sabine Mroch, die in diesem Jahr ausscheidende Vorsitzende, hinterlässt ein Erbe prägender Führung seit 2013. Das Festival, nun unter Löchtes Leitung, wird seine Tradition eines vielfältigen Programms fortsetzen. In diesem Jahr stehen unter anderem eine Bühnenadaption von Pocahontas sowie Harry Keaton – The Brain, eine multimediale Mentalmagie-Show, auf dem Spielplan.

Löchte, gebürtig aus Krefeld, ist eng mit dem Festival verbunden und bringt einen praxisnahen Theateransatz mit. Im vergangenen Jahr arbeitete sie als Regieassistentin an den Produktionen Der Club der toten Dichter und Fischer & Freunde mit. Ihre Karriere umfasst Jahrzehnte, in denen sie künstlerische Leidenschaft mit organisatorischem Geschick verband.

Der künstlerische Leiter Jan Bodinus bleibt in seiner Position und sichert so Kontinuität in den gestalterischen Entscheidungen. Gleichzeitig hängt die Zukunft des Festivals davon ab, wirtschaftliche Zwänge mit Publikumsmagneten in Einklang zu bringen. In den letzten Jahren gab es verstärkte Bemühungen, jüngere Besucher durch Kinderstücke, Poetry Slams und experimentelle Aufführungen anzuziehen.

Löchte hat einen reibungslosen Übergang und einen Fokus auf Stabilität versprochen. Ihr Ziel ist es, das Festival durch die Förderdebatten zu steuern, ohne seine kulturelle Relevanz zu verlieren. Die diesjährige Ausgabe, die familienfreundliche und avantgardistische Acts vereint, spiegelt ihr Engagement wider, die Veranstaltung lebendig und zugänglich zu halten.

Die neue Führung des Festivals übernimmt das Zepter in einer entscheidenden Phase. Löchtes Erfahrung und Entschlossenheit werden seine Ausrichtung prägen, während es sich durch finanzielle Unsicherheiten navigiert. Das Programm dieses Jahres – eine Mischung aus generationenübergreifenden und innovativen Formaten – unterstreicht ihren Willen, das Festival als lebendigen Kulturort zu erhalten.

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