Messerangriff in Mescheder Obdachlosenheim: Betreuer lebensgefährlich verletzt
Joseph HölzenbecherMesserangriff in Mescheder Obdachlosenheim: Betreuer lebensgefährlich verletzt
Schwerer Messerangriff in Mescheder Obdachlosenunterkunft
In einer kommunalen Notunterkunft an der Waldstraße in Meschede hat sich ein schwerer Angriff ereignet. Ein 67-jähriger Betreuer wurde mit einem Küchenmesser in den Bauch gestochen. Das Opfer, ein nordmazedonischer Staatsbürger, befindet sich nach einer Notoperation in lebensgefährlichem Zustand.
Der Vorfall ereignete sich in der Einrichtung, in der der Verletzte arbeitete. Kurz nach der Tat wurde ein 36-jähriger türkischer Staatsangehöriger am Tatort festgenommen. Die Polizei bestätigte, dass der Verdächtige noch heute einem Haftrichter vorgeführt wird.
Die Ermittlungsbehörden prüfen derzeit die Umstände des versuchten Tötungsdelikts. Bisher gibt es keine Hinweise auf ein rassistisches oder politisches Motiv hinter dem Angriff. Der Zustand des Opfers bleibt nach der Operation weiterhin kritisch.
Für Medienanfragen steht die Kreispolizeibehörde Hochsauerland zur Verfügung. Ansprechpartner ist Benedikt Teutenberg, erreichbar unter +49 291 9020 1140. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch.
