22 May 2026, 22:42

Moerser Tafel droht Schließung nach Räumungskündigung – 2.000 Menschen betroffen

Aufruf um Hilfe        Moerser Tafel braucht neue Räumlichkeiten

Moerser Tafel droht Schließung nach Räumungskündigung – 2.000 Menschen betroffen

Moerser Tafel steht vor ungewisser Zukunft nach Kündigung des Standorts

Die Moerser Tafel bangt um ihre Existenz, nachdem sie die Kündigung für ihre Räumlichkeiten erhalten hat. Die Verantwortlichen warnen: Eine Schließung des Standorts würde fast 2.000 Menschen die lebenswichtige Unterstützung entziehen. Nun ruft das Team die Gemeinschaft auf, sich zu engagieren, bevor eine Versorgungslücke entsteht.

Seit Jahren versorgt die Tafel in der Wittfeldstraße rund 600 Haushalte – im Schnitt mit 3,3 Personen pro Familie. Zweimal wöchentlich, mittwochs und freitags, stehen zwischen 150 und 200 Menschen Schlange, um Lebensmittel zu erhalten. Der Ablauf funktioniert reibungslos, auch dank der fairen Zusammenarbeit mit den Vermietern, wie die Leiter Raffaele Corda, Rainer Hellfeier und Michael Nethövel betonen.

Die aktuellen Räumlichkeiten umfassen 400 Quadratmeter und kosten 800 Euro Miete im Monat. Doch die Tafel muss nun innerhalb eines Jahres umziehen – deutlich länger als die übliche dreimonatige Kündigungsfrist. Ohne einen neuen Verteilpunkt würde der Verein seine einzige Einnahmequelle verlieren und müsste schließen.

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Das Moerser Team arbeitet eng mit den Tafeln in der Umgebung zusammen, etwa in Duisburg, Goch und Kalkar. Alle drei Leiter sind sich einig: Jede Unterbrechung würde das Netzwerk gefährden, das tausende Menschen in der Region unterstützt. Hellfeier unterstreicht die Dringlichkeit mit den Worten: „Wir brauchen Hilfe“ – sonst drohe Moers eine ernste Versorgungsnot.

Die Schließung der Tafel würde eine Lücke für Bedürftige in Moers und den Nachbarorten reißen. Da noch kein Ersatzstandort gefunden ist, appelliert das Team an die Bevölkerung, sofort zu handeln. Die Zukunft von 2.000 Menschen hängt nun davon ab, ob rechtzeitig eine Lösung gefunden wird.

Quelle