12 June 2026, 20:23

Mönchengladbach investiert 43 Millionen in Wohnraum und Infrastruktur für die Zukunft

EWMG blickt auf das Geschäftsjahr 2025 zurück        Erfolgreiches Kerngeschäft

Mönchengladbach investiert 43 Millionen in Wohnraum und Infrastruktur für die Zukunft

Mönchengladbach durchläuft eine bedeutende städtische Entwicklung mit umfangreichen Investitionen in Infrastruktur und Wohnraum. Die Stadt und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) arbeiten Hand in Hand, um eine nachhaltige und wirtschaftlich stabile Zukunft zu gestalten. Schlüsselfprojekte treiben das Wachstum voran, während Führungswechsel und positive Finanzzahlen ein Jahr des Fortschritts markieren.

Für das Jahr 2025 wurden 43,2 Millionen Euro für Bau- und Sanierungsvorhaben in der gesamten Stadt bewilligt. Zu den wichtigsten Projekten zählen die Wohnsiedlung Flipsenpesch, das Baugebiet REME Los 1 sowie das Vorhaben Maria Hilf Terrassen. Zusätzlich flossen 10 Millionen Euro in die Modernisierung der Rheydter Stadtbezirksbibliothek, des Nationalen Hockey-Leistungszentrums, des Rheydter Hauptbahnhofs und der Tiefgarage im Quartier Maria Hilf Terrassen.

Die EWMG verzeichnete ein starkes Geschäftsjahr mit einem Jahresergebnis von rund 7,6 Millionen Euro vor Steuern, darunter eine Dividende von 6,7 Millionen Euro von der NEW. Der operative Gewinn lag bei etwa einer Million Euro. Zudem erwarb die Gesellschaft den Parkplatz an der Aachener Straße, der für eine mögliche Schulweiterung und Wohnbebauung vorgesehen ist.

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Ab 2027 entstehen drei neue Wohngebiete für private Bauherren und Investoren: Gartenkamp in Hardt mit 16 Wohneinheiten, Voigtshofer Allee in Wickrath mit 33 Wohneinheiten sowie Frankenstraße in Bonnenbroich mit 34 Wohneinheiten. Claudia Schwan-Schmitz, Beigeordnete für Technische Angelegenheiten und Geschäftsführerin der EWMG, betonte die Bedeutung einer integrierten Stadtplanung für die Zukunft Mönchengladbachs.

Dr. Ulrich Schückhaus, der die EWMG über 17 Jahre geleitet hat, geht im Juli in den Ruhestand. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer Ära für die Organisation.

Die Stadt schreitet mit großen Investitionen in Infrastruktur und Wohnraum voran. Neue Wohnprojekte und strategische Grundstücksakquisitionen sollen das langfristige Wachstum sichern. Finanzielle Stabilität und der Wechsel in der Führungsebene positionieren Mönchengladbach für eine fortschreitende Entwicklung.

Quelle