26 June 2026, 04:20

Mönchengladbach plant modernen Wirtschaftsstandort an der Rheinstraße mit 200 neuen Jobs

Neues Busbetriebszentrum, Fahrzeugzulassungs- und Führerscheinstelle: Umzug von der Rheinstraße-Industriezone

Mönchengladbach plant modernen Wirtschaftsstandort an der Rheinstraße mit 200 neuen Jobs

Mönchengladbach treibt die Pläne voran, das Industriegebiet an der Rheinstraße zu einem modernen Wirtschaftsstandort umzugestalten. Der Ausschuss für Planung, Bau und Stadtentwicklung der Stadt beriet am Dienstag, dem 23. Juni, über den Beschluss zur Einleitung des Bebauungsplanverfahrens. Ziel der Initiative ist es, neue gewerbliche Chancen zu schaffen und gleichzeitig bestehende Arbeitsplätze zu sichern sowie zusätzliche zu schaffen.

Das unter dem Namen „GE Rheinstraße“ geführte Bebauungsplanverfahren bildet den rechtlichen Rahmen für das Vorhaben. Es umfasst das Gelände zwischen Rheinstraße, Schwalmstraße, Hofstraße und August-Monforts-Straße, angrenzend an den bestehenden Standort von GE Vernova. Das Unternehmen benötigt mehr Fläche, um sein Wachstum zu unterstützen und seine langfristige Zukunft in der Stadt zu sichern.

Ein zentraler Bestandteil des Plans ist die Verlegung des NEW-Busbetriebshofs auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne. Dadurch wird Fläche für die gewerbliche Entwicklung freigegeben. Zudem sieht das Projekt einen Grün- und Freiflächenkorridor vor, der von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt verläuft. Diese Grünflächen sollen bei Starkregen die Belastung des Kanalsystems verringern und den Hochwasserschutz verbessern.

Die Entwicklung ist Teil des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“ der Stadt sowie der Prioritätenliste für gewerbliche Ansiedlungen. Erwartet wird, dass rund 390 bestehende Arbeitsplätze erhalten bleiben und etwa 200 neue geschaffen werden.

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Mit dem nun eingeleiteten Bebauungsplanverfahren rückt die Umgestaltung des Rheinstraße-Gebiets einen Schritt näher. Der neue Wirtschaftsstandort soll das Wirtschaftswachstum fördern und gleichzeitig ökologische Vorteile bringen. Das Projekt steht im Einklang mit den übergeordneten Zielen Mönchengladbachs für eine nachhaltige Stadtentwicklung.

Quelle