Münster verschärft Sicherheitsregeln für Weihnachtsmärkte 2026 mit Verkehrssperren und Kontrollen
Gaby WernerMünster verschärft Sicherheitsregeln für Weihnachtsmärkte 2026 mit Verkehrssperren und Kontrollen
Münster führt neue Sicherheitsmaßnahmen für die Weihnachtsmärkte 2026 ein
Ab dem 24. November gelten in der Münsteraner Altstadt neue Verkehrsbeschränkungen während der Öffnungszeiten der Weihnachtsmärkte. Die Maßnahmen sollen die Sicherheit erhöhen und die Menschenmengen im belebten Stadtzentrum besser steuern.
Die Sperrungen gelten täglich von 11 Uhr morgens bis zur Schließung der Märkte. Betroffen sind unter anderem die Salzstraße, die Ludgeristraße, der Harsewinkelplatz sowie die Route vom Drubbel über den Roggenmarkt und die Bogenstraße bis zum Spiekerhof. Erstmals werden auch Teile des Kiepenkerl-Viertels für den Verkehr gesperrt.
An den Absperrungen werden private Sicherheitskräfte eingesetzt, die Besucher lenken und die Einhaltung der Regeln überwachen. Das Mitführen von Messern ist auf allen fünf Märkten – Rathausmarkt, Aegidii-Markt, Lambertimarkt, Giebelhüüskesmarkt und Kiepenkerl-Markt – strikt verboten.
Die Münsteraner Polizei wird ihre Präsenz verstärken: Uniformierte und Zivilbeamte sollen Taschendiebe abschrecken. Auch der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) wird vermehrt im Einsatz sein. Neu ist die Zusammenarbeit mit Kollegen aus Enschede, die gemeinsam mit den deutschen Beamten Besucher ansprechen und Unterstützung leisten werden.
Die Maßnahmen treten am 24. November in Kraft und gelten für alle fünf Innenstadt-Weihnachtsmärkte. Straßenabsperrungen, zusätzliche Streifen und Sicherheitskontrollen bleiben während der gesamten Festtagszeit bestehen. Ausnahmen für die Sperrzonen wurden von den Behörden nicht bekannt gegeben.






