Neue Jugendkunstschule verbindet Arnsberg und Meschede durch mobiles Kulturangebot
Gaby WernerNeue Jugendkunstschule verbindet Arnsberg und Meschede durch mobiles Kulturangebot
Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule für mehr kulturelle Bildung in der Region
Arnsberg und Meschede bringen eine neue interkommunale Jugendkunstschule auf den Weg, um das kulturelle Bildungsangebot in der Region auszubauen. Statt in einem festen Gebäude wird die Schule über ein Netzwerk lokaler Künstlerinnen und Künstler funktionieren und kreative Workshops direkt zu Kindern und Jugendlichen bringen. Das Projekt ist bereits finanziell abgesichert und startet noch in diesem Jahr mit ersten Aktivitäten.
Die Idee für die Jugendkunstschule entstand aus dem gemeinsamen Ziel, kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche zu stärken. Beide Städte werden jeweils etwa ein Drittel der Gesamtkosten tragen, zusätzlich gibt es Förderung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Finanzierung ist für drei Jahre gesichert, mit weiterer Unterstützung durch den Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e. V.
Anstatt einen festen Standort einzurichten, vernetzt die Schule Künstlerinnen und Künstler aus Arnsberg, Meschede und Sundern. Die Koordination übernehmen Kirsten Minkel (Arnsberg) und Anne Wiegel (Meschede), die ein gemeinsames Programm für kulturelle Bildung entwickeln. Ein erster Schritt ist die Zusammenarbeit mit der etablierten Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e. V. in Schmallenberg unter der Leitung von Beate Herrmann.
Noch in diesem Jahr startet das Schmallenberger Team das „Kunstmobil“ (KUMO), ein 30-stündiges Kulturprogramm für Kinder und Jugendliche. Gleichzeitig können sich Künstlerinnen und Künstler aus der Region bereits dem Netzwerk anschließen. Ab dem nächsten Jahr entstehen dann die ersten offiziellen Workshops und Angebote – basierend auf einem detaillierten pädagogischen Konzept und unter Nutzung verschiedener lokaler Einrichtungen und Ateliers.
2024 beginnt die Vernetzungsphase des Projekts, die ersten strukturierten Angebote sind für 2025 geplant. Künstlerinnen und Künstler aus Arnsberg, Meschede, Sundern und Umgebung sind eingeladen, sich zu beteiligen. Die Initiative setzt auf einen flexiblen, dezentralen Ansatz, um kulturelle Bildung niedrigschwelliger und zugänglicher zu machen.
