03 May 2026, 16:57

Neues Leben für das Starfish-Disco-Gelände: Mischnutzung mit autofreier Zone geplant

Ein detaillierter Stadtplan, der einen zentralen grünen Bereich als geplanten Entwicklungsstandort markiert, mit umliegenden Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten.

Neues Leben für das Starfish-Disco-Gelände: Mischnutzung mit autofreier Zone geplant

Großes Mischnutzungsprojekt soll ehemaliges Starfish-Disco-Gelände an der Liebigstraße und Metzgerstraße verwandeln

Auf dem Gelände der früheren Starfish-Disco an der Liebigstraße und Metzgerstraße entsteht ein großes Mischnutzungsprojekt, das mit Grünflächen, Gewerbeflächen und einer autofreien Kernzone die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum deutlich verbessern soll. Im Rahmen einer öffentlichen Beteiligung können Anwohnerinnen und Anwohner die Pläne nun einsehen und dazu Stellung nehmen.

Der Planungsausschuss hat die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans Nr. 1015 für das Areal beschlossen. Vorgesehen sind eine Mischung aus Gewerbe- und Ausstellungsflächen, Dienstleistungs- und Bürobereichen, Laboren sowie Werkstätten. Ergänzt wird das Angebot durch begrenzte Einzelhandelsflächen, Gastronomie, Veranstaltungsräume und kulturelle Einrichtungen.

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Die bestehenden Gebäude auf dem Gelände behalten ihre aktuelle Nutzung, sodass für Mieter Kontinuität gewährleistet bleibt. Das Konzept legt besonderen Wert auf Nachhaltigkeit: Ein hoher Grünflächenanteil, gestaltete Innenhöfe und hochwertige Außenbereiche prägen das Projekt. Ein zentrales Element ist die autofreie Zone im Kernbereich, die eine fußgängerfreundlichere Umgebung schaffen soll.

Die öffentliche Beteiligung läuft von Montag, dem 13. Oktober, bis Freitag, dem 21. November. Der Bebauungsplan kann über das zentrale NRW-Landesportal online eingesehen werden sowie vor Ort im Verwaltungsgebäude am Marschiertor. Die Öffnungszeiten des Büros sind montags bis donnerstags von 8 bis 12:30 Uhr und von 13:30 bis 16 Uhr, mittwochs verlängert bis 17 Uhr. Freitags ist von 8 bis 13 Uhr geöffnet.

Das Vorhaben verspricht neue Gewerbe-, Kultur- und Grünflächen für das Viertel, während bestehende Nutzungen erhalten bleiben. Bürgerinnen, Bürger und Interessierte haben bis zum 21. November Zeit, Feedback zu den Plänen abzugeben. Der finale Bebauungsplan wird die Zukunft des Geländes prägen – eine Balance zwischen modernen Anforderungen und nachhaltiger Gestaltung.

Quelle