19 June 2026, 08:21

NRW-Bildungsministerin Feller will Handy-Verbot an Grundschulen durchsetzen

NRW Bildungsminister: Handys in der Schule teilweise erlaubt

NRW-Bildungsministerin Feller will Handy-Verbot an Grundschulen durchsetzen

NRW-Bildungsministerin Dorothee Feller äußert sich zu Handy-Nutzung an Schulen

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Die nordrhein-westfälische Bildungsministerin Dorothee Feller hat ihre Position zur Nutzung von Smartphones an Schulen dargelegt. Während sie an Grundschulen ein vollständiges Verbot befürwortet, plädiert sie für Sekundarschulen für flexiblere Regelungen. In ihren Äußerungen ging es zudem um übergeordnete Themen wie Medienkompetenz und Kinderschutz.

Für Grundschüler schlägt Feller ein generelles Handy-Verbot während der Schulzeit vor. Dies diene dem Schutz jüngerer Kinder vor Ablenkung und den Gefahren des Internets, so ihre Begründung. An weiterführenden Schulen setzt sie sich stattdessen für differenzierte Vorschriften ein – statt einer pauschalen Beschränkung.

Die Ministerin betont, dass Smartphones im Unterricht durchdacht und kontrolliert eingesetzt einen sinnvollen Platz finden könnten. Lehrkräfte sollten selbst entscheiden, wann und wie Geräte in den Lernprozess integriert werden. Zudem unterstreicht sie die Bedeutung von Medienbildung, um Schülerinnen und Schüler für Risiken wie Cybergrooming zu sensibilisieren.

Feller verweist darauf, dass übermäßige Handy-Nutzung und soziale Medien nicht nur schulische, sondern gesellschaftliche Herausforderungen darstellen. Sie weist darauf hin, dass Schüler an Gesamtschulen von 110 wöchentlichen Wachstunden nur 28 im Unterricht verbringen – der Großteil ihrer Zeit entfalle auf unbegleitete Phasen.

Ihre Haltung verbindet strenge Vorgaben für jüngere Kinder mit mehr Spielraum für ältere Schüler. Dabei verknüpft Feller die Handy-Nutzung in Schulen mit übergreifenden Anstrengungen in der Medienbildung und im Kinderschutz. Die Vorschläge zielen darauf ab, Lernbedürfnisse und Sicherheitsaspekte in Einklang zu bringen.

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