10 April 2026, 12:35

NRW produziert 2024 mehr Hausmüll – doch Pandemie-Spitzen bleiben unerreicht

Großer Haufen gemischten Mülls auf einem Förderband in einer Recyclinganlage, mit Maschinen und einem Metalldach im Hintergrund.

Fast eine halbe Tonne Müll pro Person und Jahr - NRW produziert 2024 mehr Hausmüll – doch Pandemie-Spitzen bleiben unerreicht

Nordrhein-Westfalen produzierte 2024 8,2 Millionen Tonnen Hausmüll

Die aktuellen Zahlen zeigen einen leichten Anstieg der Pro-Kopf-Abfallmenge im Vergleich zu den Vorjahren. Dennoch bleibt der Gesamttrend unter dem Höchststand während der Pandemie.

Im Jahr 2024 fielen pro Einwohner durchschnittlich 454,2 Kilogramm Müll an. Das entspricht einem Anstieg von 2,1 Prozent gegenüber 2023, liegt jedoch unter den Werten der Pandemiejahre 2020 und 2021, als die Abfallmenge pro Person bei 480,4 bzw. 491,7 Kilogramm lag.

Pandemie führte zu deutlichem Müllanstieg

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Der starke Anstieg während der Pandemie war auf vermehrte Online-Einkäufe, Essenslieferungen und Gartenaktivitäten zurückzuführen. Diese Gewohnheiten führten zu höheren Mengen an Verpackungen, Bioabfällen und Restmüll. Fast 40 Prozent des gesamten Abfalls im Land stammen mittlerweile aus Haushaltsrestmüll.

Laut dem Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) gibt es trotz kurzfristiger Schwankungen keinen klaren Aufwärtstrend bei der Abfallerzeugung. Der pandemiebedingte Spitzenwert hat sich inzwischen normalisiert, und die Zahlen für 2024 bleiben unter denen der Höchstjahre.

Leichter Anstieg – aber noch unter Pandemie-Niveau

Die Daten für 2024 bestätigen einen kleinen Anstieg der Pro-Kopf-Abfallmenge im Vergleich zu 2023. Insgesamt liegt die Menge jedoch weiterhin unter dem Pandemie-Niveau. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiterhin, da sich Verbrauchergewohnheiten und Abfallpolitiken weiterentwickeln.

Quelle