Ohligs startet Untersuchung gegen Hundekot-Plage in Parks und Grünflächen
Joseph HölzenbecherOhligs startet Untersuchung gegen Hundekot-Plage in Parks und Grünflächen
Im Stadtteil Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid ist eine offizielle Untersuchung zur Verschmutzung durch Hundekot eingeleitet worden. Der Schritt folgt auf eine Zunahme öffentlicher Beschwerden über Verunreinigungen in Parks, auf Gehwegen und anderen Gemeinschaftsflächen. Lokale Politiker fordern nun eine detaillierte Prüfung des Problems sowie mögliche Lösungsansätze.
Die Grünen, die SPD und der Bezirksvertreter Michael Bender haben den Antrag gemeinsam eingebracht. Ziel ist es, Daten zur Anzahl der Hunde in der Region zu sammeln und die bestehende Entsorgungsinfrastruktur zu bewerten. Die Untersuchung soll zudem ermitteln, welche Maßnahmen die Probleme mit Hundekot in stark frequentierten Bereichen am wirksamsten bekämpfen könnten.
Besonderes Augenmerk liegt auf beliebten Orten wie dem Ittertal, dem Lochbachtal und der Ohligser Heide. Diese Gebiete sowie Friedhöfe und Grünflächen sind besonders von Verunreinigungen betroffen. Der Antrag schlägt verbesserte Entsorgungsmöglichkeiten vor, darunter mehr Mülleimer und deutlichere Hinweisschilder.
Neben infrastrukturellen Maßnahmen sieht die Initiative auch Aufklärungskampagnen und strengere Kontrollen vor. Die Befürworter betonen, dass es nicht um eine gezielte Ansprache von Hundehaltern gehe, sondern um mehr Eigenverantwortung. Das Ziel sei eine saubere Umgebung für alle Bewohner des Stadtteils.
Die Untersuchung wird einen umfassenden Überblick über die aktuelle Situation liefern und gezielte Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Bei einer Genehmigung könnten die Änderungen bessere Entsorgungsmöglichkeiten und Bildungsmaßnahmen umfassen. Der Bezirksrat erwartet, dass die Ergebnisse künftige Richtlinien zur Bewältigung von Hundekot prägen werden.






