26 March 2026, 08:34

Radrennfahrer rast mit 59 km/h durch 30er-Zone – und bleibt straffrei

Straßenschild mit der Aufschrift "Geschwindigkeit reduzieren Gefahrenzone Schule vor" mit einer Person in der Nähe, Bäumen, Strommasten, Drähten, einem Haus und dem Himmel im Hintergrund.

Radrennfahrer rast mit 59 km/h durch 30er-Zone – und bleibt straffrei

Radschnellfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde: Fast doppelt so schnell wie erlaubt

Ein Radfahrer wurde in Nachrodt-Wiblingwerde mit nahezu doppelter Höchstgeschwindigkeit erwischt: Statt der erlaubten 30 km/h raste er mit 59 km/h durch die Zone – und zählt damit zu den schnellsten Verkehrsteilnehmern, die bei einer aktuellen Geschwindigkeitskontrolle gemessen wurden. Zwar blieb es vorerst ohne Konsequenzen, doch der Vorfall zeigt: Tempolimits gelten für alle Fahrzeuge – auch für Fahrräder.

Die Messung erfolgte in der Nähe einer Schule, einer Sporthalle und eines Schwimmbads. An solchen Orten drohen bei Verstößen besonders harte Strafen, vor allem wenn Kinder oder Fußgänger gefährdet sind. Die Behörden bewerten dabei sowohl das Tempo als auch die Verkehrssituation, bevor sie über Bußgelder entscheiden.

Anders als Autofahrer haben Radler kein festes Strafenkatalogsystem für Rasen. Die Bußgelder liegen zwischen 15 und 35 Euro, zusätzlich können Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg fällig werden. Die genaue Höhe hängt davon ab, wie riskant die Situation im Einzelfall war.

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In diesem Fall wurde der Radfahrer nicht angehalten, eine Strafe blieb aus. Wäre er jedoch erwischt worden, hätte die Nähe zu Schulen und öffentlichen Einrichtungen das Bußgeld erhöht. Der Vorfall unterstreicht: Tempolimits gelten für alle auf der Straße. Wer sie missachtet, riskiert als Radfahrer nicht nur Geldstrafen, sondern auch Punkte in Flensburg. Besonders in Risikobereichen – etwa dort, wo Kinder und Fußgänger unterwegs sind – kontrollieren die Behörden weiterhin gezielt.

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